Neu bei LastDodo?Sehen, wie es funktioniert
Sind Sie neu hier? LastDodo wird auf
99,2 % positiv aus 721.991 Shop-Bewertungen. Finden Sie heraus, wie es funktioniert
KaufenVerkaufenKatalogSammlungSuchlisteForum
DE
NederlandsEnglishFrançaisDeutsch
Einkaufswagen von:
Einkaufswagen

Der Einkaufswagen ist derzeit leer.

AnmeldenHäufig gestellte Fragen
Anmelden
BriefmarkenComicsMünzenBücherMusikFilmAnsichtskartenTrading CardsZigarrenbänderModellautosTeebeutel
Alle Kategorien (75)
Alle Kategorien
  • A
  • Albumsticker(144.867)
  • Alkohol/ Alkoholische Getränke(8.165)
  • Ansichtskarten(426.612)
  • Anstecknadel, pins und buttons(102.306)
  • Armband- und Taschenuhren(3.135)
  • Audiovisuelle Geräte(1.225)
  • Aufkleber(35.503)
  • Autobroschüren(10.726)
  • Autogramme(5.544)
  • B
  • Badges(4.473)
  • Banknoten(30.129)
  • Bier-Etiketten(82.960)
  • Bierdeckel(149.849)
  • Blechbüchsen / Dosen(9.648)
  • Brettspiele(19.057)
  • Briefmarken(965.364)
  • Bücher(493.575)
  • C
  • Comic Exlibris / Drucke(43.464)
  • Comics(657.279)
  • D
  • Drucke / Grafiken(5.925)
  • DVD / Video / Blu-Ray(95.668)
  • E
  • Eintrittskarten(3.148)
  • Emailleschilder(832)
  • Essen & Trinken-Zubehör(19.786)
  • F
  • Feuerzeuge(6.770)
  • Fingerhut(2.706)
  • Fossilien(331)
  • Foto- Filmkameras(5.854)
  • G
  • Geschenkkarten(27.293)
  • K
  • Kaffeerahmdeckel(24.240)
  • Keramik(5.585)
  • Kronenkorken(8.940)
  • L
  • Landkarten und Globen(3.010)
  • Lesezeichen(3.887)
  • M
  • Markclips(33.743)
  • Medaillen / Token(24.212)
  • Minicards(18.649)
  • Modellautos und Maßstabsmodelle(81.596)
  • Modelleisenbahnen / Modelleisenbahn(12.458)
  • Münzen(104.828)
  • N
  • Naturalien(7.763)
  • P
  • Parfüm-Flaschen(9.014)
  • Perfins(13.475)
  • Pogs(19.972)
  • Poster(11.348)
  • Puppen und Bären(3.578)
  • Puzzles(7.959)
  • R
  • Recheninstrumente(1.702)
  • S
  • Sammelalbum(5.348)
  • Schablonen und Gussformen(3.819)
  • Schallplatten und CDs(260.493)
  • Schlüsselanhänger(9.407)
  • Schmuck(3.159)
  • Schreibwaren / Bürobedarf(4.118)
  • Spielprogramme(5.702)
  • Spielzeug(14.248)
  • Spielzeugsoldaten(20.166)
  • Statuen / Figuren(92.274)
  • Steuermarken(6.311)
  • Streichholzmarken(100.739)
  • T
  • Teebeutel(154.188)
  • Telefone(270)
  • Telefonkarten(112.687)
  • Trading Cards(251.297)
  • U
  • Uhren und Wecker(627)
  • V
  • Vasen & Blumentöpfe(3.519)
  • Verschlußmarken(8.726)
  • Videospiele(22.181)
  • W
  • Wein(2.681)
  • Wertpapiere(1.550)
  • Z
  • Zeichnungen / Gemälde(30.937)
  • Zeitschriften / Zeitungen(290.791)
  • Zigarettenpapiere(3.737)
  • Zigarrenbänder(291.615)
  • Zuckerbeutel(63.864)
  1. Startseite
  2. Katalog
  3. Comics
  4. Serien / Helden
  5. Tim und Struppi
ComicsVerwandte Kategorien (4.945)
ComicsVerwandte Kategorien (4.945)

Tim und Struppi comic-katalog

6.978 Einträge

Tim und Struppi ist eine der ersten europäischen Ballon-Comicserien, die vom 10. Januar 1929 bis zum 13. April 1976 lief. Erstellt vom belgischen Autor Hergé (George Rémi 1907-1983). Siehe chronologische Nummerierung der Tim und Struppi-Geschichten in LastDodo:  Lesen Sie mehr

Tim und Struppi

Chronologische Nummerierung der Tim-und-Struppi-Geschichten in LastDodo:

V01 Tim und Struppi im Land der Sowjets ( Tintin au pays des Soviets ; 10. Januar 1929 bis 8. Mai 1930 in Le Petit Vingtième )
V02 Tim und Struppi im Kongo (später: Tim und Struppi in Afrika ) ( Tim im Kongo ; Juni 1930 bis Juni 1931 in Le Petit Vingtième )
V03 Tim und Struppi in Amerika ( Tim und Struppi en Amérique ; 3. September 1931 bis 20. Oktober 1932 in Le Petit Vingtième )
V04 Die Zigarren des Pharaos ( Les cigares du pharaon ; 8. Dezember 1932 bis 8. Februar 1934 in Le Petit Vingtième )
V05 Der blaue Lotus ( Le lotus bleu ; 9. August 1934 bis 17. Oktober 1935 in Le Petit Vingtième )
V06 Das gebrochene Ohr ( L’oreille cassée ; 5. Dezember 1935 bis 25. Februar 1937 in Le Petit Vingtième )
V07 Die schwarzen Felsen ( L’île noire ; 15. April 1937 bis 16. Juni 1938 in Le Petit Vingtième )
V08 Ottokars Zepter ( Le scepter d'Ottokar ; 4. August 1938 bis 10. August 1939 in Le Petit Vingtième )
V09 Die Krabbe mit den goldenen Scheren ( Le crabe aux pinces d'or ; 17. Oktober 1940 bis 18. Oktober 1941 in Le Soir-Jeunesse )
V10 Der geheimnisvolle Stern ( L’étoile mystérieuse ; 20. Oktober 1941 bis 22. Mai 1942 in Le Soir )
V11-1 Das Geheimnis des Einhorns ( Le secret de la Licorne ; 11. Juni 1942 bis 14. Januar 1943 in Le Soir )
V11-2 Der Schatz Rackhams ( Der Schatz Rackhams ; 19. Februar bis 23. September 1943, in Le Soir )
V12-1 Die 7 Kristallkugeln ( Les 7 boules de cristal ; 16. Dezember 1943 bis 2. September 1944 in Le Soir )
V12-2 Der Sonnentempel ( Le temple du soleil ; 26. September 1946 bis 22. April 1948 in Tim und Struppi/Tim und Struppi )
V13 Tim und das schwarze Gold ( Tintin au pays de l'or noir ; 28. September 1939 bis 9. Mai 1940 in Le Petit Vingtième , Repost/Fortsetzung 16. September 1948 bis 23. Februar 1950 in Tintin/Tintin )
V14-1 Rakete zum Mond ( Objectif Lune ; 30. März 1950 bis 7. September 1950 und 9. April 1952 bis ?? in Tim und Struppi/Tim und Struppi )
V14-2 Männer auf dem Mond ( Auf einem marché sur la Lune ; ??? bis 30. Dezember 1953 in Tintin/Tim und Struppi )
V15 Die Affäre Bienlein ( L'affaire Tournesol ; 22. Dezember 1954 bis 22. Februar 1956 in Tim und Struppi/Tim und Struppi )
V16 Coca-Cola im Sortiment ( Cola und Lagerbestand ; 1. November 1956 bis 3. Januar 1958 in Tim und Struppi/Tim und Struppi )
V17 Tim und Struppi in Tibet ( Tintin au Tibet ; 17. September 1958 bis 25. November 1959 in Tintin/Kuifje )
V18 Die Juwelen von Bianca Castafiore ( Les bijoux de la Castafiore ; 4. Juli 1961 bis 13. September 1962 in Tintin/Tim und Struppi )
V19 Flug 714 (später: Flug 714 nach Sydney ) ( Band 714 nach Sydney ; 27. September 1966 bis 28. November 1967 in Tim und Struppi )
V20 Tim und die Picaros ( Tintin et les Picaros ; 16. September 1975 bis 13. April 1976 in Tintin/Tintin )
V21 Tim und die Alpha-Kunst ( Tintin et l'Alph-Art ; unvollendet, Album 1986)


Der junge Hergé (geb. 1907) wurde von den Abenteuern von Zig et Puce (1925) des französischen Autors Alain Saint-Ogan inspiriert.
Im Mai 1931, als Tim noch ein lokaler Star war und die letzten Alben von „Tim im Kongo“ in Belgien erschienen, reiste Hergé, zweifellos mit seinem ersten Album („Tim in der Sowjetunion“) im Gepäck, nach Paris, um Alain Saint-Ogan zu treffen und ihn um Rat zu bitten. Glücklicherweise ermutigte der Schöpfer von Zig et Puce seinen jungen Kollegen an diesem Tag. Hergé sollte den Pariser Meister bald an Ruhm übertreffen.


Tim und Struppi erschien erstmals in der katholischen Wochenzeitung Le Petit Vingtième unter der Leitung von Abbé Wallez.

Französische Schwarzweißgeschichten 1929–1941
3 Streifen pro Seite.
Sie erschienen in niederländischer Sprache nur als Faksimile zwischen 1988 und 1990.

1929
1 Tim und Struppi au pays des Sowjets ; 10. Januar 1929 bis 8. Mai 1930 in Le Petit Vingtième (139 Seiten) 1930
Tim und Struppi im Land der Sowjets, Faksimile Casterman 1988
Eine recht naive Debütgeschichte. Hergé war in erster Linie von der Propaganda des sehr konservativen katholischen Milieus, in dem er arbeitete, beeinflusst, und es ist nicht sicher, ob er selbst eine starke politische Botschaft vermitteln wollte.

1930
2 Tim und Struppi im Kongo ; Juni 1930 bis Juni 1931 in Le Petit Vingtième (110 Seiten) 1931
Tim und Struppi im Kongo, Faksimile Casterman 1988
Dieses Album hat in den letzten Jahren viel diskutiert. Wichtig ist dabei, dass es uns weniger über Afrika selbst lehrt, sondern vielmehr über die damalige Denkweise der Europäer. Es offenbart uns die Vorurteile, die Hergé – dem wir seine jugendliche Unwissenheit verzeihen müssen – möglicherweise hegte, die ihm in der Kolonialzeit zur Verfügung stehenden Quellen und die Ziele von Abbé Wallez, dem Auftraggeber des Albums.

Hergé verliebte sich in die Sekretärin seines Chefs, Germaine Kieckens (1906–1995).
Sie wurden am 21. Juli 1932 von Abbé Wallez persönlich getraut und am 28. März 1977 offiziell geschieden.

1931
3 Tim und Amérique ; 3. September 1931 bis 20. Oktober 1932 in Le Petit Vingtième (120 Seiten) 1932
Tim und Struppi in Amerika, Faksimile Casterman 1989
Al Capone, Kapitalismus und die Ureinwohner Amerikas. Ein paar Klischees über Amerika. Hergé porträtiert die Ureinwohner Amerikas als den „edlen Wilden“, aber wie die Kongolesen wirken sie nicht besonders intelligent.

1932
4 Les cigares du pharaon ; 8. Dezember 1932 bis 8. Februar 1934 in Le Petit Vingtième (124 Seiten) 1934
Die Zigarren des Pharaos, Faksimile Casterman 1990
In diesem Album bereist Tim exotische Länder wie Ägypten und Indien. Die Geschichte ist schlüssiger und die Atmosphäre viel dichter als zuvor. Wir lernen Schultze und Schultze kennen und erleben den ersten Auftritt von Rastapopoulos.

1934
5 Le Lotus Bleu ; 9. August 1934 bis 17. Oktober 1935 in Le Petit Vingtième (124 Seiten) 1936
Der Blaue Lotus, Faksimile Casterman 1990
Wir sehen mehr von Tims Persönlichkeit, die extrovertierter ist – sein Lächeln, seine Gefühlsausbrüche, seine Gewalt in den (außerhalb des Bildes stattfindenden) Kämpfen mit bloßen Händen...
„Der blaue Lotus“ markiert eindeutig den ersten Schritt zur Reife des Comics. Hergé beginnt, intensiver zu recherchieren und holt sich für das Drehbuch die Hilfe eines chinesischen Studenten (was zu einer Freundschaft mit Chang führt, der, wie jeder weiß, viele Jahre später die Hauptfigur in „Tim und Struppi in Tibet“ werden sollte…).

1935
6 L'oreille cassee ; 5. Dezember 1935 bis 25. Februar 1937 in Le Petit Vingtième (128 Seiten) 1937
Das gebrochene Ohr, Faksimile Casterman 1991
Nach dem politischen Realismus von „Der blaue Lotus“ verlegte Hergé seine neue Geschichte in das fiktive, etwas karnevaleske San Theodoros. Dies erlaubte ihm, eine Reihe aufregender, pittoresker oder „amüsanter“ Situationen in Mittelamerika zu erkunden: die unaufhörlichen Revolutionen und Staatsstreiche, die für die damalige Zeit charakteristisch waren; die Entdeckung von Stämmen im Amazonasgebiet mit ihren pikanten Ritualen (Curare-Pfeile, Enthauptungen usw.); und auf politischer Ebene die Intrigen von Ölkonzernen, die neue Gebiete für die Ausbeutung sichern wollten; und natürlich (etwas, das sich nie ändert) der Waffenverkauf an alle Kriegsparteien, der die Konflikte weiter anheizte.
Tim behält hier noch jene unbeschwerte Fröhlichkeit (sogar vor dem Erschießungskommando), jenen Überschwang, den wir schon in „Der blaue Lotus“ bemerkt haben, den er aber später verlieren wird.

1937
7 L'Île Noire ; 15. April 1937 bis 16. Juni 1938 in Le Petit Vingtième (124 Seiten) 1938
Die Black Rocks, Faksimile Casterman 1991
Diese Version profitiert tatsächlich von einem Humor (Bobbys Alkoholismus), einer Dynamik und einer Vitalität, die in den beiden späteren, technisch perfekteren, aber kälteren Versionen etwas abgeschwächt wurden. Wir wissen nun, dass diese Geschichte über Geldfälscher auf der wahren Geschichte der Geldfälschung im Auftrag des Dritten Reichs basiert.

1938
8 Le Zepter d'Ottokar ; 4. August 1938 bis 10. August 1939 in Le Petit Vingtième (106 Seiten)
Ottokars Zepter, Faksimile Casterman, 1991
1938: Europa erbebt beim Geräusch von Stiefeln. Hitler annektiert das Sudetenland und bedroht die Tschechoslowakei, während Franco die junge Spanische Republik zerschlägt und Mussolini Albanien erobert.
Hergé verlegt die Handlung in zwei imaginäre Balkanländer: Syldavien und Bordurien. Sie beginnt in einem syldavianischen Restaurant in Brüssel. Ein mysteriöses Verschwinden eines Zepters aus einer verschlossenen Schatzkammer …

1939
Tim und Struppi au pays de l'or noir (28. September 1939 bis 9. Mai 1940 in Le Petit Vingtième (56 Seiten))
Land of Black Gold wurde nach Seite 56 (27 Seiten in der Farbversion) aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eingestellt.
Seiten 57 und 58 (für den 16. Mai 1940 in Le Petit Vingtième vorgesehen, aber nie veröffentlicht).

Anfang der 1970er-Jahre forderten die Briten Hergé auf, alle Bezüge zur palästinensischen Situation der 1940er-Jahre aus „Das schwarze Gold“ zu entfernen … was Studio Hergé umgehend umsetzte. Das Album hatte bereits unter seiner schwierigen Entstehungsgeschichte gelitten. Die Arbeiten wurden durch den Einmarsch in Belgien unterbrochen und erst zehn Jahre später wieder aufgenommen. Bis dahin hatte Tim eine tiefgreifende Wandlung durchgemacht (sein Aussehen, seine Persönlichkeit und insbesondere seine Integration in eine „Familie“ mit Haddock und Bienlein …). „Das schwarze Gold“ ist in der Fassung von 1950 am interessantesten. Der Kontext ist eindeutig politisch: ein „Krieg“ zwischen jüdischen und arabischen Aktivistengruppen, die Bedrohung durch einen neuen globalen Konflikt wird deutlich angesprochen, und die strategische Bedeutung des Öls wird hervorgehoben. Mit „Das schwarze Gold“ im Jahr 1939 griff Hergé ein Thema auf, das, gelinde gesagt, ernst war!

1940
9 Le crabe aux pinces d'or ; 17. Oktober 1940 bis 18. Oktober 1941 in Le Soir-Jeunesse) (62 Seiten)
Die Krabbe mit den goldenen Scheren, Faksimile Casterman 1990
Die Nazis überfallen das kleine Königreich Belgien, und die Welt um Hergé herum bricht zusammen. Es beginnen dunkle Jahre, in denen Hergé zweifelhafte Kontakte pflegt, um zu überleben … obwohl er sich in dieser Hinsicht nicht von einem Großteil der belgischen, niederländischen oder französischen Bevölkerung unterschied.
Schließlich schuf Hergé mit einem genialen Einfall Kapitän Haddock, eine Figur, die „größer ist als das Leben selbst“, deren wilder und katastrophaler Alkoholismus die eigentliche Triebkraft der Geschichte ist.


Kolorierung und Neuzeichnung der ersten Alben
4 Streifen pro Seite

10 L'étoile mystérieuse (Der geheimnisvolle Stern); 20. Oktober 1941 bis 22. Mai 1942 in Le Soir (62 Seiten)
Die unheilvolle Atmosphäre, die die ersten zehn Seiten des Buches durchdringt (das nahende Ende der Welt, die Zerstörung des Alltags durch die zunehmende Hitze, der Wahnsinn, der die Figuren erfasst, und schließlich die Befreiung durch das Erdbeben), ist ein zeitloses Thema, da das Buch aus dem Jahr 1942 stammt. Ein Seerennen zwischen einem von Europäern gecharterten Schiff (den Guten) und einem anderen amerikanischen Schiff, finanziert von einem Juden mit Hakennase (den Bösen, die zu allem bereit sind, um zu gewinnen). Ein Bobby, der nur seinem Magen folgt, und ein Kapitän Haddock mit einem fröhlichen Alkoholismus erhellten diese deprimierende Zeit mit einer Freude, die weit entfernt ist von der heutigen politischen Korrektheit.
Als erster „Tim und Struppi“-Band, der ursprünglich in Farbe veröffentlicht wurde, profitiert er von sanfteren Ockertönen als die übliche Farbpalette der Hergé-Alben.

11-1 Das Geheimnis des Einhorns (Le secret de la Licorne); 11. Juni 1942 bis 14. Januar 1943 in Le Soir) (62 Seiten)
Diese Geschichte markiert den Beginn einer Ära voller Meisterwerke. Belgien ist von den Nazis besetzt. Hergé konzentriert sich auf seine Arbeit, meidet aber alles, was die Machthaber verärgern könnte. Er beweist sein zeichnerisches Können und seine Erzählkunst (unterstützt von Jacques van Melkebeke und Edgar P. Jacobs). Es ist das erste Album, in dem Tim Belgien nicht verlässt, die erste Detektivgeschichte mit einer Handlung, die sich letztlich als recht komplex erweist. Zwischen der Suche nach Kapitän Haddocks Vorfahren, der Jagd nach einem teuflischen Taschendieb und dem Geheimnis um die Modelle der „Einhorn“ ist es ein Wunder an Rhythmus und Humor. Die Wendungen und Überraschungen, die Rückblenden, die den Kampf zwischen Haddock und Rotem Rackham mit einer Szene häuslicher Verwüstung verknüpfen, sind das unbestreitbare Markenzeichen von Hergés Genie. Dank Kapitän Haddock ist es so unvergesslich, so filmisch perfekt und so zutiefst verstörend. Tim und Struppi verlassen hier die unschuldige Welt der kindlichen „kleinen Mickys“ und werden zu einem Werk für Erwachsene, dessen Motive noch Jahrzehnte lang aus jedem erdenklichen Blickwinkel analysiert werden. Bereits 1942, trotz Krieg und Versorgungsengpässen, wuchs sein Ruhm und die Albumverkäufe schossen in die Höhe: Um Tim und Struppi geschah etwas Außergewöhnliches. Und das war erst der Anfang.

11-2 Der Schatz des roten Rackham (Der Schatz des roten Rackham; 19. Februar bis 23. September 1943, in Le Soir) (62 Seiten)
Wie seltsam ist doch dieser „Rote Schatz Rackhams“! Der erste Tim-und-Struppi-Band ohne Schurken, ohne Verfolgungsjagden, kurzum, ohne all das, was Hergés Werk bis dahin ausgemacht hatte. Diese Abweichung lässt sich durch die angespannte Atmosphäre der Zeit erklären (die Deutschen erlitten ihre ersten Niederlagen, und die Besatzungslage verschärfte sich. Hergé selbst hatte zu leicht in kollaborierenden Zeitungen gearbeitet, um nicht um seine Zukunft zu fürchten …). Tims Abenteuer sollten sich dramatisch verändern. Tim war nicht länger allein. Um ihn herum entstand eine Art Patchworkfamilie, und er bekam sogar ein Zuhause namens Schloss Mühlenhof. Der grandiose Auftritt von Professor Bienlein, der Hauptfigur des „Roten Schatz Rackhams“, die brillante Sprachgewandtheit von Kapitän Haddock, dessen Alkoholismus etwas weniger peinlich wirkte. Die Verwandlung der Janssens in eine Art Slapstick-Figuren. Es wird viel gelacht (um den Krieg und das Unglück zu vergessen?), die vergebliche Suche, die ins Nichts führt. Und die „schöne“ Schlussfolgerung: Der Lohn für all dieses Leid ist die Gewissheit, ein Haus gewonnen zu haben.

12-1 Les 7 boules de cristal (Die 7 Kristallkugeln); 16. Dezember 1943 bis 2. September 1944 in Le Soir (62 Seiten)
Die Arbeit an „Die sieben Kristallkugeln“ wurde für zwei Jahre unterbrochen, bevor Hergé sie nach seinem Freispruch wieder aufnahm. Man kann sich jedoch gut vorstellen, dass die Atmosphäre während der Produktion nicht gerade günstig war. Es ist jedoch anzumerken, dass Hergé für dieses Buch auf die literarische Fantasie seines Freundes Jacques Van Melkebeke zurückgriff, der zweifellos für den „ernsten“ Ton dieser erfolgreichen Detektivgeschichte verantwortlich war, sowie auf das Talent von Edgar P. Jacobs, der sich zu dem Comic-Genie entwickelte, das wir heute kennen.

Ende des Krieges. Hergé wurde wegen Kollaboration mit einem Publikationsverbot belegt, da er unter anderem in der „gestohlenen“ (deutschen) Zeitung Soir publiziert hatte.


Der Krieg ist vorbei, einige von Hergés Freunden werden wegen Kollaboration angeklagt, er selbst wird ebenfalls verurteilt, und obwohl er schließlich freigesprochen wird, hört er noch immer das Dröhnen des Erschießungskommandos in der Ferne. Er muss versuchen, ein „normales“ Leben wieder aufzunehmen, während die Welt noch immer am Boden liegt. Er verliert die Unterstützung des loyalen Jacobs, dessen Karriere gerade Fahrt aufnimmt. Er ist depressiv und erwägt sogar, nach Argentinien auszuwandern. Hergé betrügt seine Frau mit einem jungen Mädchen. Mehrere junge Frauen arbeiteten im Studio und kolorierten die Comics, darunter Fanny Vlamynck (geb. 1. August 1934). 1956 begann Hergé eine Affäre mit der schönen, 22-jährigen Fanny Vlamynck. Er heiratete sie 1977.

Fanny erinnerte sich später: „Unsere Begegnung war reiner Zufall … Ich wollte eigentlich mit einer Freundin verreisen, aber sie sagte in letzter Minute ab. Dann meinte meine Mutter, ich solle mir einen Job suchen. Ich hatte eine Ausbildung zur Koloristin gemacht, und als sie die Anzeige für das Hergé-Studio sah, riet sie mir, mich zu bewerben. Ich ging hin, fertigte eine Probeseite an und wurde eingestellt.“
Ich wusste tatsächlich gar nichts über Comics. Als ich Hergé kennenlernte, wusste ich, wer er war. Nach der Arbeit besuchte ich Abendkurse, um meine Fähigkeiten zu verbessern. Wir hatten um 17 Uhr Schluss, und ich war oft allein im Atelier. Wenn mein Kurs begann, ging ich und sagte ihm kurz „Guten Abend“. Er saß oft im Dunkeln in seinem Büro, und ich hatte Angst, ihn zu stören. Ich sehe ihn noch immer vor mir, konzentriert unter seiner Lampe, mit seinem wunderschönen Lächeln… (…)


Zum ersten Mal erschienen die Alben in NIEDERLÄNDISCHER BILDSCHIRM IN FARBE und mit einem Redesign der ersten Alben.

1946
6 Das gebrochene Ohr (62 Seiten) 1946
7 Die schwarzen Felsen (62 Seiten) 1946
11-1 Das Geheimnis des Einhorns (62 Seiten) 1946

1947
2 Tim und Struppi im Kongo 1947 (62 Seiten) Neu gezeichnet
3 Tim und Struppi in Amerika (62 Seiten) 1947 Neuzeichnung
5 Der Blaue Lotus (62 Seiten) 1947 Teilweise neu gezeichnet
8 König Ottokars Zepter (62 S.) 1947 Teilweise neu gezeichnet
9 Die Krabbe mit den goldenen Scheren (62 Seiten) 1947
10 Der geheimnisvolle Stern (62 Seiten) 1947
11-2 Der Schatz Rackhams (62 Seiten) 1947
12-1 Die 7 Kristallkugeln (62 Seiten) 1947


1949
12-2 Der Sonnentempel (Le temple du soleil; 26. September 1946 bis 22. April 1948 in Tim und Struppi/Tim und Struppi) (62 Seiten) 1949

1950
13 Tim und Struppi und das Land des schwarzen Goldes (64 Seiten) 1950
Neuveröffentlichung aus den Jahren 1939/40 plus Fortsetzung (16. September 1948 bis 23. Februar 1950 in Tim und Struppi)
Die Geschichte begann noch vor Kriegsende. Doch die Fortsetzung zehn Jahre später verläuft nicht ganz reibungslos: Der Übergang zwischen den beiden Zeitebenen findet während des Sandsturms statt. Hergé gelingt es, Kapitän Haddock und Professor Bienlein in seine Geschichte einzubauen (wenn auch nicht sehr überzeugend), was zu einem überraschenden Ende führt, in dem Kapitän Haddock selbst den Grund für seine Anwesenheit verweigert. Es gibt jedoch eine befreiende Auflösung mit dem „unerträglichen“ Abdullah, die es ermöglicht, ein wenig von dem „Tim-und-Struppi-Zauber“ wiederzuentdecken.

14-1 Rakete zum Mond (Objectif Lune; 30. März 1950 bis 7. September 1950 in Tim und Struppi/Tim und Struppi) (62 Seiten) 1954
„Destination Moon“ ist anders, als treue Leser vielleicht erwarten. Der Schock rührt von dem Gefühl eines völligen Bruchs mit den vorherigen Alben her. Dies liegt vor allem daran, dass es das Ergebnis der Arbeit des neu gegründeten Studio Hergé ist und nicht das Werk eines Künstlers in einer immer tiefer werdenden Depression. Es erreicht eine unvorstellbare Perfektion, sowohl grafisch als auch erzählerisch. Man denke nur an die ganze Seite, die die Rakete und ihren Startplatz zeigt – offensichtlich ein Werk des jungen Bob de Moor.
Das „Problem“ ist natürlich dieser „neue Tim“, dessen Perfektion wir mit Fug und Recht als kühl empfinden können. Wo ist der frühere Tim, den wir so sehr liebten und der nie wieder erscheinen wird? Die Menschheit ist nun gänzlich Kapitän Haddock überlassen, einem Paradebeispiel für einen Leser, der sich in dieser technischen Demonstration etwas verliert. Sie erinnert an die etwas formalistische Beschreibung des wissenschaftlichen Fortschritts Anfang der 1950er-Jahre: von Uran als Atombrennstoff bis hin zur Raketenlenkung. Hergé ist von allem fasziniert, und so wird der Hauch von Romantik durch das Streben nach beschreibender Plausibilität erstickt. So wie der fröhliche, exzentrische Professor Bienlein – unerklärlicherweise – zu einem weltberühmten Wissenschaftler wurde, nimmt Tim hier eine ziemlich furchteinflößende Ernsthaftigkeit an. Glücklicherweise endet diese Einleitung mit dem Auftakt zu einem atemberaubenden zweiten Band.

1952
14-2 Die Männer auf dem Mond (On a marché sur la Lune; 29. ​​Oktober 1952 bis 30. Dezember 1953 in Tim und Struppi/Tim und Struppi, 63 Seiten) (62 Seiten) 1954
Wir können die grafische und erzählerische Meisterschaft Hergés und seines Studios bestätigen, vor allem aber die Wiederentdeckung von Abenteuern, die mal urkomisch, mal ergreifend sind, manche visionär (Haddocks Weltraumabenteuer, das bis heute als Maßstab für solche Szenen im Kino gilt), andere herrlich skurril (das Eis unter der Mondoberfläche, eine kühne Erweiterung Hergés). Dies garantiert einen Inhalt voller starker Eindrücke, der die vorherigen Bände übertrifft. Aufmerksame Zuschauer werden einige technische Mängel bemerken (wie etwa die Verwendung des Lassos im Vakuum). Es gibt ein Duo von „Bösewichten“, die sich deutlich voneinander unterscheiden: den unerbittlichen Nazi und den von Schuld und Scham geplagten Verräter.

1954
2 Tim und Struppi in Afrika (62 Seiten) 1954 Neuzeichnung
Hergé distanzierte sich ein wenig von dieser Jugendsünde, aber nicht genug (in der dänischen Fassung wurde die Sprengung eines Nashorns mit Dynamit zensiert).

3 Die Zigarren des Pharaos (62 Seiten) 1955 Neu gezeichnet

15. Der Fall der Sonnenblume (L'affaire Tournesol; 22. Dezember 1954 bis 22. Februar 1956 in Tim und Struppi/Tim und Struppi) (62 Seiten) 1956
Wir haben uns weit von der ungezügelten Fantasie der Anfänge entfernt – Tim ist moderner geworden … mit noch fortschrittlicherer Technologie. Diesmal in einem Thriller, der im Kalten Krieg spielt und fast schon Hitchcock-esk sein könnte! (Könnte dieser Tim ein ferner Vorläufer von Jason Bourne sein?) Er hat die Zeit gut überstanden.
Mit dem Auftreten des unerträglichen Versicherungsvertreters Lampion wurde die konsumorientierte Trivialität unserer „modernen Welt“ eingeführt.

1956
16 Colas im Sortiment (Cola und Lagerbestand; 1. November 1956 bis 3. Januar 1958 in Tim und Struppi/Tim und Struppi) (62 Seiten) 1958
Eine Geschichte mit einer Seefahrtsepisode, in der Haddock kurzzeitig seine Leidenschaft für das Kapitänsamt wiederentdeckt und Schiffbrüche und Gefahren in einer für Hergés Werk typischen „Kriegsatmosphäre“ häuft. Hergé hatte seine Depression in den Jahren 1956–1958 überwunden und konnte sich nun ganz Tim und Struppi widmen, dessen internationaler Erfolg rasant zunahm. „Cola im Angebot“ ist ein Album, das den Leser zwischen Magie und Langeweile schwankt – eine weitere Geschichte von Streifzügen durch den Nahen Osten! Die bekannten Witze um Abdullahs Eskapaden, der seltsame Rückschritt von Bienlein, der vom wichtigen Akteur der Weltraumforschung zum Erfinder motorisierter Rollschuhe degradiert wurde, und die zunehmende Kälte Tims selbst überschatten leider die Relevanz der Anprangerung des Sklavenhandels im Nahen Osten.

1958
17 Tintin in Tibet (Tintin au Tibet; 17. September 1958 bis 25. November 1959 in Tintin/Kuifje, 63 S.) (62 S.) 1960
Die Geschichte ist mittlerweile bekannt: Während seiner ersten Analysesitzung, in der Hergé die Schuldgefühle wegen seines Ehebruchs thematisierte, wurde ihm geraten, „den Dämon der Reinheit in sich zu töten“. Diesen Rat wandte er, wie jeder große Künstler, sofort auf das Buch an, an dem er gerade arbeitete: „Tim und Struppi in Tibet“.
Die Suche nach einem verlorenen Freund, Chang. Tim ist hier ein „absoluter Held“, das genaue Gegenteil von dem, was Hergé von sich selbst hält.
Es ist Hergés persönlichstes Werk und eine überraschende Abkehr von den üblichen Tim-und-Struppi-Abenteuern... abgesehen natürlich von dem ständigen Trommelfeuer an Witzen, das diesmal ausschließlich auf Kapitän Haddock niedergeht.
Doch unbestreitbar ist, dass die Verzweiflung in „Tim und Struppi in Tibet“ spürbar wird, sobald die Handlung ihren Lauf nimmt – mit dem Erreichen der Höhe und dem Auftauchen des Yeti. Das ultimative Opfer ist eine Option, und der Berg wird von Hergé und seinen Mitarbeitern auf magische Weise wieder zum Leben erweckt. Und das Ende ist großartig, denn es bekräftigt, dass die (brüderliche) Liebe zum Nächsten alles überwinden kann.

1934 willigte Hergé auf Anraten von Pater Gosset ein, sich selbst zu dokumentieren, und lernte den 27-jährigen Kunststudenten Chang Chong-yen kennen, der sich vorübergehend in Belgien aufhielt. Aus diesem langen Austausch entwickelte sich eine tiefe Freundschaft. Über ein Jahr lang trafen sie sich sonntags, wobei Chang seinen Studenten in die kulturellen, künstlerischen und politischen Gegebenheiten Chinas einführte – etwas, das Hergé bis dahin nicht geahnt hatte. Chang wirkte sogar in Hergés Tim-und-Struppi-Abenteuer „Der Blaue Lotus“ mit.
Der junge Mann kehrte 1935 nach China zurück. Er wurde ein bekannter Aquarellmaler und Bildhauer, bevor ihn die Kulturrevolution hart traf. Diese Revolution stand für Säuberung, symbolisiert durch Maos berühmtes „Kleines Rotes Buch“. Seine Werke gingen verloren. Auch er wurde in ein Umerziehungslager interniert.
Hergé unternahm unzählige bürokratische Schritte, um seinen verschollenen Freund zu finden. 46 Jahre lang verloren die beiden den Kontakt. Im März 1981 trafen sie sich wieder, im Blitzlichtgewitter der Fotografen am Brüsseler Flughafen. Der belgische Schriftsteller war bei diesem Wiedersehen bereits krank. Changs Abenteuer gingen fernab von China weiter. 1985 ließ er sich dank der gemeinsamen Bemühungen von Régis Debray, dem damaligen außenpolitischen Berater Mitterrands, und dem damaligen Kulturminister Jack Lang in Nogent-sur-Marne nieder. Dreizehn Jahre später starb er in seinem Atelier am Stadtrand von Paris. Chang erzählte: „In Hergés Buch ist Chang ein kleiner Chang, ein Kind. Jetzt bin ich zurück in Belgien, alt, aber der kleine Chang ist mir gefolgt. Voilà, er ist mein Sohn.“

1960
1960 verließ Hergé seine Frau und zog zu Fanny, aber – und das ahnte damals niemand – dies geschah sowohl künstlerisch als auch kommerziell auf dem Höhepunkt von Tim und Struppi…

1961
18 Die Juwelen von Bianca Castafiore (Les bijoux de la Castafiore; 4. Juli 1961 bis 13. September 1962 in Tintin/Tintin) (62 Seiten) 1963
Es versteht sich von selbst, dass die Lektüre von „Die Castafiore-Juwelen“ für junge, eingefleischte Fans dieser Abenteuergeschichte eine herbe Enttäuschung ist und ein völliges Unverständnis offenbart. Die Absicht des Autors war es, eine Welt zu zeichnen, die (bereits) zu klein geworden ist, aus der Abenteuer und Geheimnisse fast verschwunden sind, verdrängt von der Belanglosigkeit der Medien, egoistischen Geschäftspraktiken und vor allem dem wachsenden Desinteresse der Menschheit an anderen.
Eine diffuse Traurigkeit, die immer schwerer wird, lässt uns im Kreis drehen, und selbst das Kleinste wird zum Hindernis für den minimalen Alltag oder gar zur Gefahr. In „Die Juwelen“ kann man sich, zum ersten Mal in all den Abenteuern, bei einem Sturz den Fuß brechen und zur Verdammnis der Unbeweglichkeit verdammt werden, wodurch eine Flucht vor den Peinigern unmöglich wird.

1965
7 Die Black Rocks, neu gezeichnet vom Studio, darunter Bob de Moor (62 Seiten), 1965
Die Geschichte wird in die Gegenwart (die 1960er Jahre) verlegt. Hergé gab später zu, dass er dieses Album auch neu gestalten ließ, um sein „Studio“ am Laufen zu halten.

1966
19 Flug 714 (Band 714 für Sydney; 27. September 1966 bis 28. November 1967 in Tim und Struppi/Tim und Struppi) (62 Seiten) 1968
Es handelt von Außerirdischen, einem damals sehr beliebten Thema, doch die Erzählung wirkt gleichzeitig „realistisch“ und ist weit entfernt von den abenteuerlichen Reisen des ehemaligen Reporters und Abenteurers. Zudem werden wichtige Charaktere wie Bienlein oder Rastapopoulos, der nur noch eine Karikatur des unerbittlichen Bösewichts ist, der er war, entweiht. Man kann annehmen, dass dies von Hergé beabsichtigt war, der mit dem Erfolg von Asterix zu kämpfen hatte, obwohl man auch den Einfluss seiner Studioangestellten vermuten kann.

Es dauerte immer länger, bis ein weiteres Album veröffentlicht wurde.

1976
20 Tim und die Picaros (Tintin et les Picaros; 16. September 1975 bis 13. April 1976 in Tintin/Tintin) (62 Seiten) 1976
Hergé ist stolz darauf, diese Revolution von ihrem blutigen Aspekt befreit zu haben. Im Land von „Das zerbrochene Ohr“ fallen nicht einmal mehr Schüsse! Andererseits ist es ein schwacher Trost für den Leser: Hergé ist nicht völlig von der modernen Welt, in der er seine Bücher so bereitwillig schildert, in die Irre geführt. Die Amazonas-Indianer sind zu jämmerlichen Alkoholikern geworden, und der Dschungel ist nichts weiter als ein malerisches Reiseziel für europäische Touristen.
Was die (karnevaleske) Revolution betrifft, so ist sie eine grausame Illusion, eine Mischung aus Inkompetenz und souveräner Verachtung für das Volk, in dessen Namen sie angeblich kämpfen (die berühmte Schlussszene, eine verspätete Ode an das Buch, über die unveränderten Slums …). „Tim und die Picaros“ verkaufte sich hunderttausendfach, und Hergé blieb dank eines Lebens voller inspirierter Arbeit berühmt. Er heiratete schließlich Fanny.

1983
Hergé litt an einer schweren Blutkrankheit und hinterließ uns alle als Waisen (Tims Waisen, nicht Hergés). Er starb am 3. März 1983.

1986
21 Tim und Struppi und die Alpha-Kunst (unvollendet, Album 1986)
Wir leben in einem finsteren Zeitalter, in dem die Welt immer hässlicher wird: Der Finanzkapitalismus breitet seine Herrschaft über den gesamten Planeten aus. Für Tim und Struppi ist in dieser Welt kein Platz mehr. Fanny zögert, lässt diese scheußliche „Alpha-Kunst“ aber dennoch veröffentlichen, bevor sie die einzig ehrenhafte Entscheidung trifft, dass, solange sie lebt, kein Tim und Struppi mehr erscheinen wird. Das Album existiert nur noch in der perversesten (sprich: kommerziellen) Fantasie. Was ist ein Comic ohne Zeichnungen? Und das „Werk“, unvollendet (es gibt faszinierende unvollendete Bücher oder Filme), wird einfach abgebrochen, reduziert auf ein paar schlechte Dialoge, ein paar Kritzeleien, in denen sich nicht einmal die geringste Spur von Hergés Genie findet?


Fanny Vlamynck erbte die Rechte an Tim und Struppi. 1993 heiratete sie den britischen Geschäftsmann Nick Rodwell. Dieser vermarktete die Rechte rücksichtslos bis zum letzten Cent, was die Veröffentlichung von Tim-und-Struppi-Geschichten extrem verteuerte.

Wir müssen bis 2053 warten, bis die Rechte freigegeben werden (70 Jahre nach dem Tod des Autors) und Tim und Struppi endlich in unseren Besitz gelangen.

Automatische Übersetzung Klicken Sie hier für den Originaltext
Originaltext ausblenden

Chronologische Kuifje-verhaalnummering in LastDodo:

V01 Kuifje in het land van de Sovjets (Tintin au pays des Soviets; 10 januari 1929 t/m 8 mei 1930 in Le Petit Vingtième)

V02 Kuifje in Congo (later: Kuifje in Afrika) (Tintin au Congo; juni 1930 t/m juni 1931 in Le Petit Vingtième)

V03 Kuifje in Amerika (Tintin en Amérique; 3 september 1931 t/m 20 oktober 1932 in Le Petit Vingtième)

V04 De sigaren van de farao (Les cigares du pharaon; 8 december 1932 t/m 8 februari 1934 in Le Petit Vingtième)

V05 De Blauwe Lotus (Le lotus bleu; 9 augustus 1934 t/m 17 oktober 1935 in Le Petit Vingtième)

V06 Het gebroken oor (L’oreille cassée; 5 december 1935 t/m 25 februari 1937 in Le Petit Vingtième)

V07 De zwarte rotsen (L'île noire; 15 april 1937 t/m 16 juni 1938 in Le Petit Vingtième)

V08 De scepter van Ottokar (Le sceptre d'Ottokar; 4 augustus 1938 t/m 10 augustus 1939 in Le Petit Vingtième)

V09 De krab met de gulden scharen (Le crabe aux pinces d'or; 17 oktober 1940 t/m 18 oktober 1941 in Le Soir-Jeunesse)

V10 De geheimzinnige ster (L'étoile mystérieuse; 20 oktober 1941 t/m 22 mei 1942 in Le Soir)

V11-1 Het geheim van de Eenhoorn (Le secret de la Licorne; 11 juni 1942 t/m 14 januari 1943 in Le Soir)

V11-2 De schat van Scharlaken Rackham (Le tresor de Rackham le Rouge; 19 februari t/m 23 september 1943, in Le Soir)

V12-1 De 7 kristallen bollen (Les 7 boules de cristal; 16 december 1943 t/m 2 september 1944 in Le Soir)

V12-2 De zonnetempel (Le temple du soleil; 26 september 1946 t/m 22 april 1948 in Tintin/Kuifje)

V13 Kuifje en het zwarte goud (Tintin au pays de l'or noir; 28 september 1939 t/m 9 mei 1940 in Le Petit Vingtième, Herplaatsing/vervolg 16 september 1948 t/m 23 februari 1950 in Tintin/Kuifje)

V14-1 Raket naar de maan (Objectif Lune; 30 maart 1950 t/m 7 september 1950 en 9 april 1952 t/m ?? in Tintin/Kuifje)

V14-2 Mannen op de maan (On a marché sur la Lune; ??? t/m 30 december 1953 in Tintin/Kuifje)

V15 De zaak Zonnebloem (L'affaire Tournesol; 22 december 1954 t/m 22 februari 1956 in Tintin/Kuifje)

V16 Cokes in vooraad (Coke en stock; 1 november 1956 t/m 3 januari 1958 in Tintin/Kuifje)

V17 Kuifje in Tibet (Tintin au Tibet; 17 september 1958 t/m 25 november 1959 in Tintin/Kuifje)

V18 De juwelen van Bianca Castafiore (Les bijoux de la Castafiore; 4 juli 1961 t/m 13 september 1962 in Tintin/Kuifje)

V19 Vlucht 714 (later: Vlucht 714 naar Sidney) (Vol 714 pour Sydney; 27 september 1966 t/m 28 november 1967 in Tintin/Kuifje)

V20 Kuifje en de Picaro's (Tintin et les Picaros; 16 september 1975 t/m 13 april 1976 in Tintin/Kuifje)

V21 Kuifje en de Alfa-kunst (Tintin et l'Alph-Art; onvoltooid, album 1986)


De jonge Hergé (geb. 1907) werd geïnspireerd door de avonturen van Zig et Puce (1925) van de Franse auteur Alain Saint-Ogan.

In mei 1931, toen Kuifje nog slechts een plaatselijke beroemdheid was, en de laatste platen van 'Tintin au Congo' in België verschenen, was Hergé naar Parijs getrokken, ongetwijfeld voorzien van zijn eerste album (Tintin au pays des Soviets), om Alain Saint-Ogan te ontmoeten en hem om advies te vragen. Gelukkig moedigde de maker van Zig et Puce die dag zijn jonge collega aan. Hergé zou niet lang daarna de Parijse meester voorbij streven in beroemdheid.


Tintin verscheen voor het eerst het in Katholieke weekblad Le Petit Vingtième, onder leiding van Abbé Wallez.

Franse ZWART-WIT verhalen 1929 - 1941

3 stroken per pagina.

Ze verschenen pas in het Nederlands in facsimile tussen 1988 en 1990.

1929

1 Tintin au pays des Soviets; 10 januari 1929 t/m 8 mei 1930 in Le Petit Vingtième (139 blz.) 1930

Kuifje in het land van de Sovjets, facsimile Casterman 1988

Een nogal naïf debuut verhaal. Hergé was vooral beïnvloed door de propaganda van het zeer conservatieve katholieke milieu waarin hij werkte, en het is niet zeker dat hij zelf een krachtige politieke boodschap wilde overbrengen.

1930

2 Tintin au Congo; juni 1930 t/m juni 1931 in Le Petit Vingtième (110 blz.) 1931

Kuifje in Congo, facsimile Casterman 1988

Er is de afgelopen jaren veel over dit album te doen geweest. Wat belangrijk is om te onthouden is, dat dit werk ons niet zozeer iets leert over Afrika, maar in wat het ons leert over de denkwijze van Europeanen in die tijd. Over de vooroordelen die Hergé, die we moeten vergeven voor de onwetendheid van de jeugd, mogelijk koesterde, over de bronnen die hem destijds ter beschikking stonden in het koloniale tijdperk en over de agenda van Abbé Wallez, die het album bestelde.

Hergé werd verliefd op de secretaresse van zijn baas, Germaine Kieckens (1906-1995),

Zij werden getrouwd door Abbé Wallez zelf op 21 Juli, 1932 en zij scheidden officieel op 28 maart 1977.

1931

3 Tintin en Amérique; 3 september 1931 t/m 20 oktober 1932 in Le Petit Vingtième (120 blz.) 1932

Kuifje in Amerika, facsimile Casterman 1989

Al Capone, het kapitalisme en de Indianen. Een aantal clichés over Amerika. Door Hergé worden de Indianen bekeken als de 'edele wilde’, maar net als de Congolezen komen zij niet bijster slim over.

1932

4 Les cigares du pharaon; 8 december 1932 t/m 8 februari 1934 in Le Petit Vingtième (124 blz.) 1934

De sigaren van de farao, facsimile Casterman 1990

In dit album gaat Kuifje naar exotische oorden als Egypte en India. We krijgen een meer coherent opgebouwd verhaal en alles is veel sfeervoller uitgevoerd dan voorheen. We maken kennis met Janssen en Janssens, maar ook met het eerste optreden van Rastapopoulos.

1934

5 Le lotus bleu; 9 augustus 1934 t/m 17 oktober 1935 in Le Petit Vingtième) (124 blz.) 1936

De Blauwe Lotus, facsimile Casterman 1990

We zien meer van de persoonlijkheid van Kuifje, die meer extravert is - die glimlachen, die emotionele uitbarstingen, dat geweld in de (buiten beeld) gevechten met blote handen...

"De Blauwe Lotus" is duidelijk de eerste stap naar de volwassenheid van het stripverhaal. Hergé gaat zich meer documenteren en krijgt hulp van een Chinese student voor het scenario van het verhaal (wat een vriendschap oplevert met Tchang, die, zoals iedereen weet, vele jaren later het onderwerp van "Kuifje in Tibet" zal worden…).

1935

6 L’oreille cassée; 5 december 1935 t/m 25 februari 1937 in Le Petit Vingtième) (128 blz.) 1937

Het gebroken oor, facsimile Casterman 1991

Na het politieke realisme van "De Blauwe Lotus" plaatste Hergé dit nieuwe verhaal in het fictieve, enigszins carnavaleske San Theodoros. Het gaf Hergé de mogelijkheid een ​​aantal spannende, pittoreske of 'amusante' situaties de revue te laten passeren in Midden-Amerika: de onophoudelijke revoluties en staatsgrepen die kenmerkend waren voor in die tijd. De ontdekking van stammen in het Amazonegebied met hun smakelijke rituelen (curarepijlen, hoofdverkleining, enz.) en, op politiek vlak, de intriges van oliemaatschappijen die nieuwe exploitatiegebieden willen toe-eigenen. En natuurlijk (één ding dat nooit veranderd) de verkoop van wapens aan alle oorlogvoerende partijen en zo de conflicten aanmoedigen.

Kuifje behoudt hier die openhartige vrolijkheid (zelfs voor het vuurpeloton), die uitbundigheid die we al opmerkte in "De Blauwe Lotus", maar die hij later zal verliezen.

1937

7 L'île noire; 15 april 1937 t/m 16 juni 1938 in Le Petit Vingtième) (124 blz.) 1938

De zwarte rotsen, facsimile Casterman 1991

Deze versie profiteert inderdaad van een humor (Bobby’s alcoholisme), een dynamiek, een vitaliteit, die in de twee latere versies iets is afgezwakt, die technisch perfecter zijn, maar kouder. We weten inmiddels dat dit verhaal over valsemunters gebaseerd is op het waargebeurde feit van het vervalsen van geld in opdracht van het Derde Rijk...

1938

8 Le sceptre d'Ottokar; 4 augustus 1938 t/m 10 augustus 1939 in Le Petit Vingtième) (106 blz.)

De scepter van Ottokar , facsimile Casterman 1991

1938: Europa beeft bij het geluid van laarzen. Hitler annexeert het Sudetenland en bedreigd Tsjecho-Slowakije, terwijl Franco de jonge Spaanse republiek de nek omdraait en Mussolini Albanië inneemt.

Hergé verplaatst dit gebeuren naar twee denkbeeldige Balkan-landen; Syldavië en Bordurië. Het begint in een Syldavische restaurant in Brussel. Een mysterie met de verdwijning van een scepter uit een afgesloten schatkamer...

1939

Tintin au pays de l'or noir (28 september 1939 t/m 9 mei 1940 in Le Petit Vingtième (56 blz.)

Kuifje en het zwarte goud werd na blz. 56 (27 blz. in de kleurenversie) afgebroken vanwege het uitbreken van de Tweede Wereldoorlog.

Pagina’s 57 en 58 (bedoeld voor 16 mei 1940 in Le Petit Vingtième, maar niet meer verschenen).

De Engelsen vroegen Hergé begin jaren zeventig om elke verwijzing naar de Palestijnse situatie van de jaren veertig uit ‘Het Zwart Goud’ te schrappen... wat Studio Hergé snel deed. Een album dat toch al had geleden onder de moeilijke ontstaansgeschiedenis. Het werd onderbroken door de inval in België en werd pas tien jaar later hervat, toen Kuifje een ingrijpende verandering had ondergaan (zijn uiterlijk, zijn persoonlijkheid en vooral zijn integratie in een "familie" met Haddock en Zonnebloem...). ‘Het Zwart Goud’ is het interessantst in de versie ‘1950’. De context is duidelijk politiek, "oorlog" tussen Joodse en Arabische activistische groeperingen, de dreiging van een nieuw wereldwijd conflict wordt duidelijk genoemd en het strategische belang van de olie. Hergé lanceerde met ’Het Zwarte Goud’ in 1939 een onderwerp dat op zijn zachtst gezegd serieus was!

1940

9 Le crabe aux pinces d'or; 17 oktober 1940 t/m 18 oktober 1941 in Le Soir-Jeunesse) (62 blz.)

De krab met de gulden scharen, facsimile Casterman 1990

De nazi's vallen het kleine koninkrijk België binnen en de wereld stort in rond Hergé. De grijze jaren braken aan, waarin Hergé dubieuze relaties onderhield om te overleven... ook al verschilde hij daarin niet van een groot deel van de Belgische, Nederlandse of Franse bevolking.

Hergé bedacht tenslotte, in een absoluut geniale inval, Kapitein Haddock, een personage dat "groter is dan het leven zelf", wiens wilde en catastrofale alcoholisme de echte drijfveer van het verhaal is.


INKLEURING en hertekening van de eerste albums

4 stroken per pagina

10 L'étoile mystérieuse (De geheimzinnige ster); 20 oktober 1941 t/m 22 mei 1942 in Le Soir) (62 blz.)

De dreigende sfeer die in de eerste tien bladzijden van het boek heerst (het naderende einde van de wereld, de verstoring van het dagelijks leven door de toenemende hitte, de waanzin die de personages aantast en dan de bevrijding van de aardbeving) is een tijdloos gegeven, aangezien het boek dateert uit 1942. Een zeerace tussen een schip gecharterd door de Europeanen (de goede jongens) en een ander Amerikaans schip, gefinancierd door een haakneuzige Jood (de slechte jongens, bereid om alles te doen om te zegevieren). Een Bobby die alleen zijn maag volgt en een Kapitein Haddock met een vrolijk alcoholisme fleurden deze deprimerende tijd op met een plezier dat ver verwijderd is van de huidige politieke correctheid.

De eerste "Kuifje" die oorspronkelijk in kleur werd gepubliceerd en profiteert van zachtere okertinten dan die van het gebruikelijke kleurenpalet van Hergé-albums.

11-1 Het geheim van de Eenhoorn (Le secret de la Licorne); 11 juni 1942 t/m 14 januari 1943 in Le Soir) (62 blz.)

Met dit verhaal begint het tijdperk van de meesterwerken. België is bezet door de Nazi’s. Hergé die concentreert zich op zijn werk, maar vermijdt alles wat de autoriteiten zou kunnen irriteren. Met een meesterschap in zowel zijn tekeningen als in de vertelkunst (met de hulp van Jacques van Melkebeke en Edgar P. Jacops). Het eerste album waarin Kuifje niet buiten België reist, eerste detectiveverhaal met een plot dat uiteindelijk behoorlijk complex is. Tussen de zoektocht naar de voorouders van Kapitein Haddock, een achtervolging van een duivelse zakkenroller, het mysterie van de modellen van de "Eenhoorn”. Een wonder van ritme en humor. De wendingen, de flashbacks die het gevecht tussen Haddock en Scharlaken Rackham opsplitst in een scène van huiselijke verwoesting, is het onbetwistbare kenmerk van Hergé's genie. Het is aan Kapitein Haddock te danken dat het zo onvergetelijk, zo perfect filmisch en zo diep verontrustend is. "Kuifje" verlaat hier het onschuldige domein van de "kleine Mickeys" voor kinderen en wordt een werk voor volwassenen, waarvan de motieven nog tientallen jaren vanuit alle mogelijke hoeken zullen worden geanalyseerd. Al in 1942, ondanks de oorlog en de schaarste, groeide de roem en steeg de verkoop van albums: er gebeurde iets buitengewoons rond Kuifje. En dat was nog maar het begin.

11-2 Le tresor de Rackham le Rouge (De schat van Scharlaken Rackham); 19 februari t/m 23 september 1943, in Le Soir) (62 blz.)

Hoe vreemd is deze “Schat van Scharlaken Rackhamt"! De eerste Kuifje zonder schurken, zonder achtervolgingen, kortom zonder alles wat tot dan toe de essentie van Hergé's werk vormde. Deze zijsprong kan worden gerechtvaardigd door de angstige sfeer van die tijd (de Duitsers leden hun eerste nederlagen en de bezetting werd gespannen. Hergé zelf had te gemakkelijk in "collaborerende" kranten gewerkt om niet bang te zijn voor zijn toekomst…). De avonturen van Kuifje zouden ingrijpend veranderen. Kuifje was niet langer alleen. Er ontstond een "samengesteld gezin" om hem heen en hij zou zelfs een ‘thuis’ hebben genaamd het Kasteel van Molensloot. De sublieme verschijning van Professor Zonnebloem, het grote onderwerp van "Scharlaken Rackham's schat", de briljante kristallisatie van de taal van Kapitein Haddock wiens alcoholisme een beetje minder gênant werd. De transformatie van de Janssens naar een soort slap-stick figuren. Hier wordt veel gelachen (om de oorlog en het ongeluk te vergeten?), De nutteloze zoektocht die nergens toe leidt. En de "prachtige" conclusie: de beloning voor al dit lijden is de zekerheid dat ze een huis hadden gewonnen.

12-1 Les 7 boules de cristal (De 7 kristallen bollen); 16 december 1943 t/m 2 september 1944 in Le Soir) (62 blz.)

"De Zeven Kristallen Bollen" werd twee jaar lang onderbroken, voordat Hergé de productie weer oppakte nadat hij was vrijgesproken van de beschuldigingen die hem ten laste waren gelegd. We kunnen ons echter goed voorstellen dat de sfeer rond de productie niet bepaald gunstig was. We moeten echter wel opmerken dat Hergé voor dit album een ​​beroep deed op de literaire verbeelding van zijn vriend Jacques Van Melkebeke, die ongetwijfeld verantwoordelijk was voor de 'serieuze' toon van dit succesvolle detectiveverhaal, en op het talent van Edgar P. Jacobs, die zich ontwikkelde tot het stripgenie dat we nu kennen.

Einde van de oorlog. Hergé kreeg publicatieverbod wegens collaboratie, omdat hij o.a. gepubliceerd had in de ‘gestolen’ (Duitse) Soir.


De oorlog is voorbij, sommige van Hergé's vrienden worden vervolgd wegens collaboratie, hijzelf wordt ook veroordeeld en al zal hij uiteindelijk vrijgesproken worden, toch heeft hij het geluid van het vuurpeloton in de verte gehoord. Hij moet een 'normaal' bestaan ​​zien te hervatten, terwijl de wereld nog steeds op een dieptepunt zit. Hij verliest de steun van de loyale Jacobs, wiens eigen carrière van de grond komt. Hij is depressief en overweegt zelfs om in Argentinië te gaan wonen. Hergé bedriegt zijn vrouw met een jong meisje. Op de Studio werkte een aantal jongedames die de strips inkleurden waaronder Fanny Vlamynck (geb. 1-8-1934). In 1956 begon Hergé een affaire met de mooie 22 jarige Fanny Vlamynck. Hij trouwde met haar in 1977.

Fanny vertelde later: Onze ontmoeting was toevallig... Ik zou op reis gaan met een vriendin, maar die zei op het laatste moment af. Toen zei mijn moeder mij dat ik maar een baan moest zoeken. Ik had een opleiding tot colorist gevolgd en toen zij de advertentie voor de Hergé-studio zag, raadde ze mij aan om te solliciteren. Ik ging erheen, deed een proefpagina en werd aangenomen.

Ik wist eigenlijk niets van strips. Toen ik Hergé ontmoette, wist ik wie hij was. Na het werk volgde ik avondlessen om mezelf te verbeteren. We waren om 17.00 uur klaar en ik was vaak alleen in de studio. Toen het tijd was voor mijn les, vertrok ik en zei hem nog even ‘goedenavond’. Hij zat vaak in het donker op zijn kantoor en ik was bang om hem te storen. Ik zie hem nog voor me, geconcentreerd onder zijn lamp, met zijn prachtige glimlach... (...)


Voor het eerst verschenen de albums in het NEDERLANDS in KLEUR en met hertekening van de eerste albums.

1946

6 Het gebroken oor (62 blz.) 1946

7 De zwarte rotsen (62 blz.) 1946

11-1 Het geheim van de Eenhoorn (62 blz.) 1946

1947

2 Kuifje in Congo 1947 (62 blz.) Hertekend

3 Kuifje in Amerika (62 blz.) 1947 Hertekend

5 De Blauwe Lotus (62 blz.) 1947 Gedeeltelijk hertekend

8 De scepter van Ottokar (62 blz.) 1947 Gedeeltelijk hertekend

9 De krab met de gulden scharen (62 blz.) 1947

10 De geheimzinnige ster (62 blz.) 1947

11-2 De schat van Scharlaken Rackham (62 blz.) 1947

12-1 De 7 kristallen bollen (62 blz.) 1947


1949

12-2 De zonnetempel (Le temple du soleil; 26 september 1946 t/m 22 april 1948 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1949

1950

13 Kuifje en het zwarte goud (64 blz.) 1950

Herplaatsing van 1939/40 plus vervolg (16 september 1948 t/m 23 februari 1950 in Tintin/Kuifje)

Het verhaal dat voor de oorlog begonnen is werd afgemaakt. De hervatting tien jaar later is echter niet perfect: De overgang tussen de twee tijdperken is tijdens de zandstorm), Hergé slaagde erin om kapitein Haddock en professor Zonnebloem in zijn verhaal op te nemen (op een niet-zo-overtuigende manier), die ons een verbazende conclusie biedt, waarin kapitein Haddock zelf weigert de reden voor zijn aanwezigheid uit te leggen. Wel is er een de bevrijdende ontknoping met de ‘onuitstaanbare’ Abdoellah om een ​​beetje van de "Kuifje-magie" terug te vinden.

14-1 Raket naar de maan (Objectif Lune; 30 maart 1950 t/m 7 september 1950 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1954

‘Raket naar de maan’ is anders dan de trouwe lezers zouden verwachten. De schok komt voort uit het gevoel van een complete breuk met de voorgaande albums. Dit komt vooral doordat het het resultaat is van het werk van de pas opgerichte Studio Hergé en niet van een kunstenaar die een steeds diepere depressieve crises ervaart. Het bereikt een ondenkbare perfectie, zowel grafisch als narratief. Denk maar eens aan die hele pagina waarop de raket en de lanceerplaats te zien zijn, wat blijkbaar te danken was aan het talent van de jonge Bob de Moor.

Het "probleem" is uiteraard dat deze "nieuwe Kuifje", met een perfectie die we met recht koud mogen vinden. Waar is de eerdere Kuifje, die ons zo dierbaar was geworden en die nooit meer zal verschijnen. De menselijkheid is nu volledig gedelegeerd aan Kapitein Haddock, een perfect voorbeeld van een lezer die een beetje verdwaald is in deze technische demonstratie, wat doet denken aan de enigszins formalistische beschrijving van wetenschappelijke vooruitgang in de vroege jaren 1950: van uranium als atoombrandstof tot raketgeleiding. Hergé is door alles gefascineerd en als gevolg daarvan wordt de adem van romantiek gesmoord door de zorg voor beschrijvende aannemelijkheid. Op dezelfde manier waarop de vrolijke, excentrieke Professor Zonnebloem - onverklaarbaar - een wereldberoemde wetenschapper werd en neemt Kuifje hier een nogal formidabele ernst aan. Gelukkig eindigt deze inleiding met een lancering naar een verbluffend tweede deel.

1952

14-2 Mannen op de maan (On a marché sur la Lune; 29 oktober 1952 t/m 30 december 1953 in Tintin/Kuifje, 63 blz.) (62 blz.) 1954

We kunnen het niveau van grafisch en verhalend meesterschap van Hergé en zijn "Studio" bevestigen, maar vooral het herontdekken van avonturen die nu eens hilarisch en dan weer schrijnend zijn, sommige "visionair" (Haddocks drift in de ruimte, die een soort referentiepunt blijft voor dit soort scènes in de filmwereld), andere lekker gek (het ijs onder het maanoppervlak, een gewaagde extrapolatie van Hergé). Het garandeert ons een inhoud vol sterke sensaties, die verder gaan dan wat het vorige album ons had geboden. ‘Serieuze’ mensen zullen op een aantal technisch onjuiste punten wijzen. (zoals het gebruik van de lasso in een vacuüm, etc.), Er is een duo van 'slechteriken' die nogal verschillend van elkaar zijn: de onverbiddelijke nazi en de verrader die verteerd wordt door schuldgevoel en schaamte.

1954

2 Kuifje in Afrika (62 blz.) 1954 Hertekend

Hergé distantieerde zich een beetje, van deze jeugdzonde, maar niet genoeg (in de Deense uitgave werd het opblazen van een neushoorn met dynamiet gecensureerd).

3 De sigaren van de farao (62 blz.) 1955 Hertekend

15 De zaak Zonnebloem (L'affaire Tournesol; 22 december 1954 t/m 22 februari 1956 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1956

We zijn inmiddels ver verwijderd van de ongebreidelde fantasie van het begin - Kuifje werd moderner... Nog meer geavanceerde technologie. Dit keer in een thriller die zich afspeelt tijdens de Koude Oorlog en die je bijna Hitchcockiaans kunt noemen! (Deze Kuifje zou een verre voorloper van Jason Bourne kunnen zijn?). Het heeft de tand des tijds nog redelijk doorstaan.

Met de verschijning van de ondraaglijke verzekeringsman Lampion is de consumptieve trivialiteit van onze ‘moderne wereld geïntroduceerd.

1956

16 Cokes in voorraad (Coke en stock; 1 november 1956 t/m 3 januari 1958 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1958

Een verhaal met een maritieme episode waarin Haddock een (kortstondig) instinct voor zijn nobele baan als kapitein kon herontdekken, die schipbreuken en gevaren vermenigvuldigt in een "oorlogs"sfeer die uniek is in het werk van Hergé. Hergé was in de jaren 56 tot 58 uit zijn depressie gekomen en hij kon zich volledig wijden aan een Kuifje wiens internationale succes explodeerde... ‘Cokes in voorraad’ is een album dat de lezer verdeelt tussen magie en verveling - opnieuw een verhaal over omzwervingen in het Midden-Oosten! De bekende grappen rond de streken van Abdoellah, de vreemde regressie van Zonnebloem, gedegradeerd van een grote baas in de verovering van de ruimte tot uitvinder van gemotoriseerde rolschaatsen, en de toenemende koelheid van Kuifje zelf, hebben helaas de overhand over de relevantie van de aanklacht tegen de slavenhandel in het Midden-Oosten.

1958

17 Kuifje in Tibet (Tintin au Tibet; 17 september 1958 t/m 25 november 1959 in Tintin/Kuifje, 63 blz.) (62 blz.) 1960

Het verhaal is inmiddels overbekend: tijdens zijn eerste analysesessie, waarin Hergé het schuldgevoel behandelde dat hem kwelde vanwege zijn overspel, kreeg hij te horen "dat hij de demon van de zuiverheid in hem moest doden". Een advies dat hij, zoals elke kunstenaar van formaat, meteen toepaste in het boek waaraan hij werkte, ‘Kuifje in Tibet’.

Een zoektocht naar een verloren vriend, Tchang. Kuifje is hier een "absolute held", het tegenovergestelde van wat Hergé van zichzelf denkt.

Het is Hergé's meest persoonlijke werk, dat op verbazingwekkende wijze afwijkt van de gebruikelijke avonturen van Kuifje... behalve natuurlijk de voortdurende stortvloed aan grappen die dit keer volledig op Kapitein Haddock neerkomen.

Het is echter onbetwistbaar dat wanneer de ‘actie’ plaatsvindt, met de aankomst op grote hoogte en de verschijning van de Yeti, "Kuifje in Tibet" de wanhoop voelbaar is, het ultieme offer is een optie, de berg wordt op magische wijze herschapen door Hergé en zijn medewerkers. En het einde is geweldig, want het erkent dat de (broederlijke) liefde voor de naaste alles kan overwinnen.

In 1934 ging Hergé, op aanraden van pater Gosset, akkoord om zich te documenteren en ontmoette de 27-jarige student Schone Kunsten Tchang Tchong-jen, die tijdelijk in België woonde. Uit deze lange uitwisselingen ontstaat een diepe vriendschap. Gedurende meer dan een jaar waren er zondagse bijeenkomsten, waarbij Tchang zijn leerling 'coachte' op het culturele, artistieke en politieke vlak van China, iets wat Hergé tot dan toe niet had vermoed. Tchang stapt zelfs mee in dit avontuur van Kuifje ‘De Blauwe Lotus’.

De jongeman keerde in 1935 terug naar China. Hij werd een beroemd aquarellist en beeldhouwer, voordat hij hard werd getroffen door de culturele revolutie. Een revolutie die synoniem staat voor zuivering, met het beroemde rode boekje van Mao als symbool. Zijn werken gaan verloren. Ook hij wordt geïnterneerd in een heropvoedingskamp...

Hergé onderneemt eindeloze administratieve procedures om zijn verdwenen vriend terug te vinden. 46 jaar lang verloren de twee mannen elkaar uit het oog. Ze ontmoetten elkaar opnieuw in maart 1981, onder het flitslicht van fotografen op de internationale luchthaven van Brussel. De Belgische auteur was al ziek toen deze hereniging plaatsvond. De avonturen van Tchang gingen verder, ver van China. In 1985 vestigde hij zich in Nogent-sur-Marne, dankzij de gezamenlijke actie van Régis Debray, destijds adviseur voor buitenlandse zaken van Mitterrand, en de toenmalige minister van Cultuur, Jack Lang. Dertien jaar later stierf hij in zijn kunstenaarsatelier in de buitenwijken van Parijs. Tchang vertelde: "In het boek van Hergé is Tchang een kleine Tchang, een kind. Nu ben ik terug in België, ik ben oud, maar de kleine Tchang is mij gevolgd. Voilà, hij is mijn zoon."

1960

In 1960 verliet Hergé zijn vrouw, en trok in bij Fanny, maar - en niemand realiseerde zich dat destijds - dit was zowel artistiek als commercieel, op het hoogtepunt van Kuifje…

1961

18 De juwelen van Bianca Castafiore (Les bijoux de la Castafiore; 4 juli 1961 t/m 13 september 1962 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1963

Het spreekt voor zich dat het lezen van "De juwelen van Castafiore" als je jong bent en een absolute fan bent dit avontuur een enorme desillusie is en het onbegrip totaal. Wat de maker hier wilde doen: een wereld schilderen die (al) te klein is geworden, waaruit het avontuur en het mysterie bijna zijn verdwenen, teruggedrongen door de trivialiteit van de media, het egoïstische zakendoen en vooral de groeiende desinteresse van de mens voor zijn medemens.

Een vage treurigheid die steeds zwaarder wordt, we draaien in cirkels en het geringste voorwerp wordt een obstakel voor het minimale functioneren van het dagelijks leven, of zelfs een gevaar. In ‘De juwelen’ kun je, als je valt, voor het eerst in alle avonturen, je voet breken en word je veroordeeld tot de verdoemenis van onbeweeglijkheid, waardoor je niet aan je kwelgeesten kunt ontsnappen.

1965

7 De zwarte rotsen HERTEKEND door de STUDIO, o.a. Bob de Moor (62 blz.) 1965

Het verhaal wordt naar de tegenwoordige tijd verplaatst (van de jaren zestig). Hergé gaf later toe dat hij dit album ook liet hertekenen om zijn ’Studio’ aan het werk te houden.

1966

19 Vlucht 714 (Vol 714 pour Sydney; 27 september 1966 t/m 28 november 1967 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1968

Het gaat over buitenaardse wezens, een onderwerp dat destijds erg in de mode was, maar was tegelijkertijd 'realistisch' in zijn verhaal, ver verwijderd van de intensieve omzwervingen van de voormalige verslaggever/avonturier. Het gaat ook over de ontheiliging van essentiële personages, zoals Zonnebloem of Rastapopoulos, die niets meer is dan een karikatuur van het onverbiddelijke genie van het Kwaad die hij was. We kunnen veronderstellen dat dit opzettelijk werd gedaan door Hergé, die het moeilijk had met het concurrerende succes van Asterix, ook al kunnen we de invloed van zijn medewerkers bij de studio vermoeden...

Het duurde steeds langer voor er weer een album uitkwam.

1976

20 Kuifje en de Picaro's (Tintin et les Picaros; 16 september 1975 t/m 13 april 1976 in Tintin/Kuifje) (62 blz.) 1976

Hergé is er trots op dat hij deze Revolutie heeft gezuiverd van het bloederige aspect. In het land van ‘Het Gebroken Oor’ wordt er zelfs niet meer geschoten! Aan de andere kant is het een kleine troost voor de lezer: Hergé laat zich niet helemaal misleiden door de moderne wereld waarin hij zijn boeken zo graag laat afspelen. De indianen van het Amazonegebied zijn zielige alcoholisten geworden en de jungle is niet meer dan een pittoreske bestemming voor Europese toeristen.

Wat de (carnavalesque)revolutie betreft, dat is een wrede illusie, een mengeling van incompetentie en soevereine minachting voor de mensen in wiens naam men beweert te strijden (het beroemde laatste tafereel, een late ode aan het boek, over de onveranderde sloppenwijken…). Van "Kuifje en de Picaro's" werden honderdduizenden albums verkocht en Hergé bleef beroemd, dankzij een leven vol geïnspireerd werk. Hij trouwde uiteindelijk met Fanny.

1983

Hergé leed aan een vreselijke bloedziekte en liet hij ons allemaal als weeskinderen achter (van Kuifje, niet van Hergé). Hij overleed op 3 maart 1983.

1986

21 Kuifje en de Alfa-kunst (Tintin et l'Alph-Art; onvoltooid, album 1986)

We leven in een donkere tijd waarin de wereld steeds lelijker wordt: het financiële kapitalisme breidt zijn dominantie uit over de planeet. In deze wereld is er geen plaats meer voor Kuifje. Fanny twijfelt, maar laat toch toe dat deze afschuwelijke "Alph-Art" wordt gepubliceerd, voordat ze het enige eervolle besluit neemt dat er, zolang ze leeft, nooit meer een Kuifje zal verschijnen. Het album bestaat alleen in de meest perverse (lees commerciële) verbeelding. Wat is een stripverhaal zonder tekeningen? Terwijl het "werk", dat onvoltooid is (er zijn fascinerende onvoltooide boeken of films), maar afgebroken, gereduceerd tot een paar slechte dialogen, een paar krabbels waarin het onmogelijk is ook maar het geringste spoor van Hergé's genie te vinden?


Fanny Vlamynck werd de erfgename van de rechten van Kuifje. In 1993 hertrouwde ze met Nick Rodwell, een Brits zakenman. Deze zal meedogenloos de rechten tot de laatste cent uitbuiten, zodat het heel duur wordt om nog iets over Kuifje te publiceren.

We zullen tot 2053 moeten wachten tot de rechten (70 jaar na de dood van de auteur) vrij zullen komen en Kuifje eindelijk van ons allemaal zal zijn.


Zahl comics
6.978
Anzahl an Kuriositätenartikeln
4.945
Ältester Artikel
Tintin-le Petit Vingtième -1930-numéro 37 (1930)
Neuester Artikel
De geheimzinnige ster (2026)
Teuerster Artikel
Tintin au pays des Soviets (€ 30.000,00)
Eintrittsdatum:08. Juni 2022, 21:04 Uhrvon:stripspeldjes
Zuletzt aktualisiert:12. Dezember 2025, 14:27 Uhrvon:Dick-Moby

Tim und Struppi comic-katalog
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • ..
  • 88
  • >
5.225 ausgewählt
Tintin au pays des Soviets
€ 
30.000
Tintin au pays des Soviets
  • 1930
  • 1 HC
Tintin au pays des Soviets
€ 
12.000
Tintin au pays des Soviets
  • 1930
  • 1 HC
Tintin-le Petit Vingtième -1930-numéro 37
Tintin-le Petit Vingtième -1930-numéro 37
  • 1930
Tintin au Congo
€ 
22.000
Tintin au Congo
  • 1931
  • 2 HC
Tintin Au Congo 1931 versie Coer Vaillants
€ 
30.000
Tintin Au Congo 1931 versie Coer Vaillants
  • 1931
  • 2 HC
Tintin en Amérique
€ 
12.500
Tintin en Amérique
  • 1932
  • 3 HC
Tintin en Amerique
€ 
4.000
Tintin en Amerique
  • 1933
Les cigares du pharaon
€ 
14.000
Les cigares du pharaon
  • 1934
  • 3 HC
Tintin et Milou en Amérique
€ 
12.500
Tintin et Milou en Amérique
  • 1934
  • HC
Le Lotus Bleu
€ 
8.000
Le Lotus Bleu
  • 1936
  • 4 HC
Le petit vingtième 12-11-1936 - 45
Le petit vingtième 12-11-1936 - 45
  • 1936
Tintin au Congo
€ 
3.000
Tintin au Congo
  • 1937
  • 1 HC
Tintin en Amérique
€ 
2.500
Tintin en Amérique
  • 1937
  • 2 HC
Tintin en Amérique
Tintin en Amérique
  • 1937
  • 3 HC
L'oreille cassée
€ 
3.000
L'oreille cassée
  • 1937
  • 5 HC
Tintin en Amérique
Tintin en Amérique
  • 1937
  • HC
Les cigares du pharaon
€ 
1.000
Les cigares du pharaon
  • 1938
  • 3 HC
Les Cigares Du Pharaon
Les Cigares Du Pharaon
  • 1938
  • 3 HC
Le Lotus Bleu
Le Lotus Bleu
  • 1938
  • 4 HC
Les cigares du pharaon
€ 
2.500
Les cigares du pharaon
  • 1938
  • 4 HC
L'île noire
€ 
1.000
L'île noire
  • 1938
  • 6 HC
L'île noire
€ 
2.000
L'île noire
  • 1938
  • 6 HC
Les Cigares du Pharaon
Les Cigares du Pharaon
  • 1938
  • HC
Tintin en Amérique
€ 
3.500
Tintin en Amérique
  • 1939
  • 2 HC
Le Lotus Bleu
€ 
1.250
Le Lotus Bleu
  • 1939
  • 4 HC
Le sceptre d'Ottokar
€ 
4.000
Le sceptre d'Ottokar
  • 1939
  • 7 HC
Le sceptre d'Ottokar
€ 
3.000
Le sceptre d'Ottokar
  • 1939
  • 7 HC
Tintin au Congo
€ 
1.500
Tintin au Congo
  • 1941
  • 1 HC
Tintin en Amérique
€ 
1.500
Tintin en Amérique
  • 1941
  • 2 HC
Tintin en Amérique
€ 
4.000
Tintin en Amérique
  • 1941
  • 2 HC
Les cigares du pharaon
€ 
1.500
Les cigares du pharaon
  • 1941
  • 3 HC
L'oreille cassée
€ 
4.200
L'oreille cassée
  • 1941
  • 5 HC
L'oreille cassée
€ 
6.000
L'oreille cassée
  • 1941
  • 5 HC
L'île noire
€ 
1.000
L'île noire
  • 1941
  • 6 HC
Le sceptre d'Ottokar
€ 
1.000
Le sceptre d'Ottokar
  • 1941
  • 7 HC
Le crabe aux pinces d'or
€ 
5.000
Le crabe aux pinces d'or
  • 1941
  • 8 b HC
Le crabe aux pinces d'or
€ 
8.000
Le crabe aux pinces d'or
  • 1941
  • 8 HC
Tintin au Congo
€ 
2.000
Tintin au Congo
  • 1942
  • 1 HC
Tintin en Amérique
€ 
2.500
Tintin en Amérique
  • 1942
  • 2 HC
Les cigares du pharaon
€ 
4.000
Les cigares du pharaon
  • 1942
  • 3 HC
Le Lotus Bleu
€ 
2.500
Le Lotus Bleu
  • 1942
  • 4 HC
L'oreille cassée
€ 
3.000
L'oreille cassée
  • 1942
  • 5 HC
L'île noire
€ 
3.000
L'île noire
  • 1942
  • 6 HC
Le sceptre d'Ottokar
€ 
3.000
Le sceptre d'Ottokar
  • 1942
  • 7 HC
Le crabe aux pinces d'or
€ 
3.500
Le crabe aux pinces d'or
  • 1942
  • 8 HC
L' étoile mystérieuse
L' étoile mystérieuse
  • 1942
  • 9 HC
L' étoile mystérieuse
€ 
1.500
L' étoile mystérieuse
  • 1942
  • 9 HC
L'oreille cassée
€ 
1.200
L'oreille cassée
  • 1943
  • 5 HC
L'oreille cassée
L'oreille cassée
  • 1943
  • 5 HC
L'Île noire
€ 
800
L'Île noire
  • 1943
  • 6 HC
l'Etoile mystérieuse
€ 
2.000
l'Etoile mystérieuse
  • 1943
  • 9 A18 blanc HC
L' étoile mystérieuse
€ 
1.500
L' étoile mystérieuse
  • 1943
  • 9 HC
Le secret de la Licorne
€ 
2.000
Le secret de la Licorne
  • 1943
  • 10 a HC
TIntin au Congo
€ 
4.000
TIntin au Congo
  • 1944
  • 2 HC
L'Oreille cassée
€ 
1.500
L'Oreille cassée
  • 1944
  • 5 HC
L'Île Noire
€ 
1.750
L'Île Noire
  • 1944
  • 6 HC
L'île noire
€ 
1.000
L'île noire
  • 1944
  • 6 HC
L'Île noire
€ 
1.500
L'Île noire
  • 1944
  • 6 HC
Le Crabe aux pinces d'or
Le Crabe aux pinces d'or
  • 1944
  • 8 HC
Le Crabe aux pinces d'or
Le Crabe aux pinces d'or
  • 1944
  • 8 HC
  • Lernen Sie uns kennen
  • Über LastDodo
  • Impressum
  • Katalog
  • Kaufen
  • Verkaufen
  • Abonnements
  • Hilfe
  • Wie funktioniert es?
  • Häufig gestellte Fragen
  • Kontakt
  • Forum
  • Rückgabe- und Erstattungspolitik
  • Entdecken
  • Briefmarken kaufen und verkaufen
  • Comics kaufen und verkaufen
  • Münzen kaufen und verkaufen
  • Bücher kaufen und verkaufen
  • Musik kaufen und verkaufen
  • Film kaufen und verkaufen
  • Ansichtskarten kaufen und verkaufen
  • Trading Cards kaufen und verkaufen
  • Zigarrenbänder kaufen und verkaufen
  • Modellautos kaufen und verkaufen
© 2026 LastDodo
NutzungsbedingungenDatenschutzerklärungCookie-Hinweise