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Jan William van Otterloo (°Winterswijk, 27. Dezember 1907 – †Melbourne, 27. Juli 1978) war ein niederländischer Dirigent und Komponist.  Lesen Sie mehr

Willem van Otterloo

Otterloo, Willem van

Jan William van Otterloo (°Winterswijk, 27. Dezember 1907 – †Melbourne, 27. Juli 1978) war ein niederländischer Dirigent und Komponist. Er war der Vater des Dirigenten und Komponisten Rogier van Otterloo und der Großvater des Jazz-Saxophonisten Thijs van Otterloo und des Bassgitarristen Bas van Otterloo.

Sein Vater William Frederik van Otterloo war Inspektor bei der Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij. Später wurde er als Abteilungsleiter bei den Niederländischen Eisenbahnen nach Utrecht versetzt. Van Otterloo verbrachte den größten Teil seiner Jugend in Utrecht. 1928 ging er zum Studium an das Amsterdamer Konservatorium, nachdem er sein Medizinstudium nicht abgeschlossen hatte. Er studierte Komposition bei Sem Dresden und Cello bei Max Oróbio de Castro.

Nach seinem Abschluss im Jahr 1932 wurde Van Otterloo sofort zum Cellisten des Utrechter Städtischen Orchesters (USO) ernannt. Neben seiner Orchestermitgliedschaft wurden ihm bald auch Aufgaben als Assistenzdirigent übertragen, was zu einer Ernennung zum zweiten Dirigenten führte. 1937 folgte er Henri van Goudoever als erster Dirigent, zunächst an der Seite von Carl Schuricht, nach zwei Spielzeiten jedoch als einziger. Während der Säuberungsaktion nach dem Zweiten Weltkrieg verhängte seine Leitung der USO des deutschen Propagandasenders Europasender ein einjähriges Dirigierverbot. Tatsächlich wurde ihm dies von den Besatzern aufgezwungen und die Orchestermitglieder vor Arbeitseinsatz in Deutschland geschützt. 1946 kehrte er zur USO zurück.

1949 wurde Van Otterloo Chefdirigent des Residentie Orkest in Den Haag. Er verband dies von 1962 bis 1972 mit der Position des Chefdirigenten des Radio Philharmonic Orchestra (gemeinsam mit Jean Fournet). Außerdem unterrichtete er Orchesterdirigieren am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Darüber hinaus trat er zunehmend als Gastdirigent in den Vereinigten Staaten, Südamerika, Japan und Australien auf. In den Jahren 1967–1969 war er außerdem Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra und von 1971 bis 1978 des Sydney Symphony Orchestra.

Unter seiner Leitung war das Residentie Orkest vor allem in den fünfziger Jahren sehr erfolgreich. Das lag an einem lukrativen Plattenvertrag mit Philips. Van Otterloo hat viele Schallplattenaufnahmen gemacht, insbesondere mit dem Residentie Orkest, aber auch mit dem Concertgebouw Orchestra, den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre des Concerts Lamoureux und dem Sydney Symphony. Die Konzertsaison 1973-1974 war Van Otterloos letzte mit dem Residentie Orkest. Jean Martinon folgte ihm nach. Einige seiner Aufnahmen mit dem Residentie Orkest wurden 2005 auf CD wiederveröffentlicht. Eine zweite CD-Box wurde 2011 veröffentlicht.

Van Otterloo hatte das Rentenalter erreicht, verlagerte seine Aktivitäten jedoch nach Australien, wo er durch seine Arbeit mit den Symphonieorchestern von Sydney und Melbourne bereits ein beliebter Dirigent war. Von 1974 bis 1977 war er zudem Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker. 1977 wurde er erneut in das inzwischen in Utrecht Symphony Orchestra umbenannte USO berufen, wo er 1932 seine Karriere begonnen hatte. Er konnte sie jedoch kaum noch dirigieren. Er starb im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls nach einem Konzert in Melbourne. Der Porsche 911-Enthusiast Van Otterloo starb (als Beifahrer) in einem Volkswagen Käfer.

Van Otterloo war viermal verheiratet. In zweiter Ehe hatte er vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter, darunter den Komponisten Rogier van Otterloo. In seiner dritten Ehe hatte er eine Tochter. 1947 wurde aus einer lockeren Beziehung eine weitere Tochter geboren, Anne van Egmond, die zur Adoption freigegeben wurde.

Van Otterloo war ein leidenschaftlicher Orchesterpädagoge, der mit dem Residentie Orkest große Erfolge erzielte und im In- und Ausland Ruhm erlangte. Er stellte hohe Ansprüche an die Orchestermusiker und legte Wert auf Exaktheit und einen klaren Orchesterklang. Dass diese Qualitäten weltweit geschätzt werden, zeigen die zahlreichen Engagements mit ausländischen Orchestern. Unter seiner Leitung konkurrierte das Residentie Orkest in den 1950er Jahren mit dem Concertgebouw Orchestra. Zu seiner Enttäuschung kam er 1959 nach dem Tod von Eduard van Beinum nicht mehr als Chefdirigent dieses Orchesters in Frage, weil der noch junge Bernard Haitink bevorzugt wurde.

Zu seinem bevorzugten Repertoire gehörten die Symphonien von Haydn, Beethoven und Bruckner, die Symphonie fantastique von Berlioz und Werke von Ravel, wie „Daphnis et Chloé“. Später in seiner Karriere entwickelte er sich mehr und mehr als Mahler-Dirigent. Er hatte wenig Affinität zum Avantgarde-Repertoire, sodass sich Pierre Boulez und Bruno Maderna mit dem Residentie Orkest darum kümmerten. Er dirigierte zwar Barockmusik, zeigte aber wenig Stilbewusstsein.

Van Otterloo engagierte sich jedoch besonders für niederländische Komponisten wie Diepenbrock, Pijper, Andriessen, Badings, Frid, Orthel, Voormolen und viele andere. Vermeulens Arbeit hat er jedoch immer gemieden. Sein eigenes kompositorisches Schaffen wurde gewürdigt, blieb aber begrenzt, da ihm nach eigener Aussage zu wenig Zeit dafür blieb und sein Ehrgeiz eher auf das Dirigieren gerichtet war.

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Jan William van Otterloo (°Winterswijk, 27 december 1907 – †Melbourne, 27 juli 1978) was een Nederlands dirigent en componist. Hij was de vader van dirigent en componist Rogier van Otterloo en de grootvader van jazzsaxofonist Thijs van Otterloo en basgitarist Bas van Otterloo.

Zijn vader William Frederik van Otterloo was inspecteur bij de Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij. Hij werd later naar Utrecht overgeplaatst als afdelingschef bij de Nederlandse Spoorwegen. Van Otterloo heeft zijn jeugd grotendeels in Utrecht doorgebracht. In 1928 ging hij -na een niet afgeronde studie geneeskunde- studeren aan het Amsterdamsch Conservatorium. Hij studeerde compositie bij Sem Dresden en cello bij Max Oróbio de Castro.

Na zijn afstuderen in 1932 werd Van Otterloo direct aangesteld als cellist bij het Utrechts Stedelijk Orkest (USO). Al snel kreeg hij naast zijn orkestlidmaatschap ook taken als assistent-dirigent, wat uitmondde in een benoeming tot tweede dirigent. In 1937 volgde hij Henri van Goudoever op als eerste dirigent, eerst nog naast Carl Schuricht, maar na twee seizoenen als enige. Bij de zuivering na de Tweede Wereldoorlog kwam zijn directie van het USO voor de Duitse propagandazender Europasender hem op een dirigeerverbod van een jaar te staan. In feite was dit hem door de bezetters opgedrongen en werden de orkestleden ermee behoed voor Arbeitseinsatz in Duitsland. In 1946 kwam hij terug bij het USO.

In 1949 werd Van Otterloo chef-dirigent van het Residentie Orkest in Den Haag. Hij combineerde dit van 1962 tot 1972 met het chef-dirigentschap van het Radio Filharmonisch Orkest (gedeeld met Jean Fournet). Ook was hij docent orkestdirectie aan het Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Daarnaast trad hij steeds meer op als gastdirigent in de Verenigde Staten, Zuid-Amerika, Japan en Australië. In de jaren 1967-1969 was hij tevens chef-dirigent van het Melbourne Symphony Orchestra en van 1971 tot 1978 van de Sydney Symphony.

Onder zijn leiding was het Residentie Orkest vooral in de jaren vijftig zeer succesvol. Dat kwam door een lucratief platencontract met Philips. Van Otterloo heeft vele grammofoonopnamen gemaakt, vooral met het Residentie Orkest, maar ook met het Concertgebouworkest, de Berliner Philharmoniker, de Wiener Symphoniker, het Orchestre des Concerts Lamoureux en de Sydney Symphony. Het concertseizoen 1973-1974 was Van Otterloo's laatste bij het Residentie Orkest. Jean Martinon volgde hem op. Een aantal van zijn opnamen met het Residentie Orkest is in 2005 opnieuw uitgebracht op cd. Een tweede cd-box verscheen in 2011.

Van Otterloo had de pensioengerechtigde leeftijd bereikt, maar verlegde zijn activiteiten naar Australië, waar hij al een populair dirigent was door zijn werk met de symfonieorkesten van Sydney en Melbourne. Daarnaast was hij van 1974 tot 1977 chef-dirigent van de Düsseldorfer Symphoniker. In 1977 werd hij opnieuw benoemd bij het inmiddels tot Utrechts Symfonie Orkest omgedoopte USO, waar hij zijn carrière in 1932 begonnen was. Hij heeft het echter nauwelijks meer kunnen dirigeren. Hij kwam op 70-jarige leeftijd om het leven als gevolg van een verkeersongeluk, na een concert in Melbourne. De Porsche 911-liefhebber Van Otterloo stierf (als passagier) in een Volkswagen Kever.

Van Otterloo was viermaal getrouwd. In zijn tweede huwelijk kreeg hij vier kinderen, twee zonen en twee dochters waaronder de componist Rogier van Otterloo. Tijdens zijn derde huwelijk kreeg hij een dochter. In 1947 werd uit een losse relatie nog een dochter geboren die ter adoptie werd afgestaan, Anne van Egmond.

Van Otterloo was een gedreven orkestpedagoog, die met het Residentie Orkest grote hoogten bereikte en in binnen- en buitenland roem verwierf. Hij stelde hoge eisen aan de orkestmusici en legde de nadruk op exactheid en een heldere orkestklank. De talloze engagementen met buitenlandse orkesten tonen aan dat deze eigenschappen wereldwijd werden gewaardeerd. Het Residentie Orkest stak in de jaren vijftig onder zijn leiding het Concertgebouworkest naar de kroon. Voor het chef-dirigentschap van dat orkest kwam hij in 1959, na het overlijden van Eduard van Beinum, tot zijn teleurstelling niet in aanmerking, omdat men de voorkeur gaf aan de nog jonge Bernard Haitink.

Tot zijn favoriete repertoire behoorden de symfonieën van Haydn, Beethoven en Bruckner, de Symphonie fantastique van Berlioz en werken van Ravel, zoals "Daphnis et Chloé". Later in zijn carrière ontwikkelde hij zich ook steeds meer als Mahler-dirigent. Met avant-garderepertoire had hij weinig affiniteit, zodat Pierre Boulez en Bruno Maderna dat bij het Residentie Orkest voor hun rekening namen. Barokmuziek dirigeerde hij wel, maar daarin toonde hij zich weinig stijlbewust.

Wel zette Van Otterloo zich bijzonder in voor Nederlandse componisten als Diepenbrock, Pijper, Andriessen, Badings, Frid, Orthel, Voormolen en vele anderen. Werk van Vermeulen heeft hij echter altijd gemeden. Zijn eigen compositorisch oeuvre werd gewaardeerd, maar is beperkt gebleven, omdat hij -naar eigen zeggen- daarvoor te weinig tijd had en zijn ambitie meer op dirigeren was gericht.


Vollständiger Name
Willem van Otterloo
Geboren
Winterswijk, 27 december 1907
Nationalität
Die Niederlande
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Jan William van Otterloo (°Winterswijk, 27 december 1907 – †Melbourne, 27 juli 1978) was een Nederlands dirigent en componist. Hij was de vader van dirigent en componist Rogier van Otterloo en de grootvader van jazzsaxofonist Thijs van Otterloo en basgitarist Bas van Otterloo.

Zijn vader William Frederik van Otterloo was inspecteur bij de Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij. Hij werd later naar Utrecht overgeplaatst als afdelingschef bij de Nederlandse Spoorwegen. Van Otterloo heeft zijn jeugd grotendeels in Utrecht doorgebracht. In 1928 ging hij -na een niet afgeronde studie geneeskunde- studeren aan het Amsterdamsch Conservatorium. Hij studeerde compositie bij Sem Dresden en cello bij Max Oróbio de Castro.

Na zijn afstuderen in 1932 werd Van Otterloo direct aangesteld als cellist bij het Utrechts Stedelijk Orkest (USO). Al snel kreeg hij naast zijn orkestlidmaatschap ook taken als assistent-dirigent, wat uitmondde in een benoeming tot tweede dirigent. In 1937 volgde hij Henri van Goudoever op als eerste dirigent, eerst nog naast Carl Schuricht, maar na twee seizoenen als enige. Bij de zuivering na de Tweede Wereldoorlog kwam zijn directie van het USO voor de Duitse propagandazender Europasender hem op een dirigeerverbod van een jaar te staan. In feite was dit hem door de bezetters opgedrongen en werden de orkestleden ermee behoed voor Arbeitseinsatz in Duitsland. In 1946 kwam hij terug bij het USO.

In 1949 werd Van Otterloo chef-dirigent van het Residentie Orkest in Den Haag. Hij combineerde dit van 1962 tot 1972 met het chef-dirigentschap van het Radio Filharmonisch Orkest (gedeeld met Jean Fournet). Ook was hij docent orkestdirectie aan het Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Daarnaast trad hij steeds meer op als gastdirigent in de Verenigde Staten, Zuid-Amerika, Japan en Australië. In de jaren 1967-1969 was hij tevens chef-dirigent van het Melbourne Symphony Orchestra en van 1971 tot 1978 van de Sydney Symphony.

Onder zijn leiding was het Residentie Orkest vooral in de jaren vijftig zeer succesvol. Dat kwam door een lucratief platencontract met Philips. Van Otterloo heeft vele grammofoonopnamen gemaakt, vooral met het Residentie Orkest, maar ook met het Concertgebouworkest, de Berliner Philharmoniker, de Wiener Symphoniker, het Orchestre des Concerts Lamoureux en de Sydney Symphony. Het concertseizoen 1973-1974 was Van Otterloo's laatste bij het Residentie Orkest. Jean Martinon volgde hem op. Een aantal van zijn opnamen met het Residentie Orkest is in 2005 opnieuw uitgebracht op cd. Een tweede cd-box verscheen in 2011.

Van Otterloo had de pensioengerechtigde leeftijd bereikt, maar verlegde zijn activiteiten naar Australië, waar hij al een populair dirigent was door zijn werk met de symfonieorkesten van Sydney en Melbourne. Daarnaast was hij van 1974 tot 1977 chef-dirigent van de Düsseldorfer Symphoniker. In 1977 werd hij opnieuw benoemd bij het inmiddels tot Utrechts Symfonie Orkest omgedoopte USO, waar hij zijn carrière in 1932 begonnen was. Hij heeft het echter nauwelijks meer kunnen dirigeren. Hij kwam op 70-jarige leeftijd om het leven als gevolg van een verkeersongeluk, na een concert in Melbourne. De Porsche 911-liefhebber Van Otterloo stierf (als passagier) in een Volkswagen Kever.

Van Otterloo was viermaal getrouwd. In zijn tweede huwelijk kreeg hij vier kinderen, twee zonen en twee dochters waaronder de componist Rogier van Otterloo. Tijdens zijn derde huwelijk kreeg hij een dochter. In 1947 werd uit een losse relatie nog een dochter geboren die ter adoptie werd afgestaan, Anne van Egmond.

Van Otterloo was een gedreven orkestpedagoog, die met het Residentie Orkest grote hoogten bereikte en in binnen- en buitenland roem verwierf. Hij stelde hoge eisen aan de orkestmusici en legde de nadruk op exactheid en een heldere orkestklank. De talloze engagementen met buitenlandse orkesten tonen aan dat deze eigenschappen wereldwijd werden gewaardeerd. Het Residentie Orkest stak in de jaren vijftig onder zijn leiding het Concertgebouworkest naar de kroon. Voor het chef-dirigentschap van dat orkest kwam hij in 1959, na het overlijden van Eduard van Beinum, tot zijn teleurstelling niet in aanmerking, omdat men de voorkeur gaf aan de nog jonge Bernard Haitink.

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Wel zette Van Otterloo zich bijzonder in voor Nederlandse componisten als Diepenbrock, Pijper, Andriessen, Badings, Frid, Orthel, Voormolen en vele anderen. Werk van Vermeulen heeft hij echter altijd gemeden. Zijn eigen compositorisch oeuvre werd gewaardeerd, maar is beperkt gebleven, omdat hij -naar eigen zeggen- daarvoor te weinig tijd had en zijn ambitie meer op dirigeren was gericht.

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Melbourne, 27 juli 1978
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Concerto for Violin and Orchestra in D major, Op. 61 (1951)
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Symphonie nr.9, Mit Schlusschor ,,An die Freude" (€ 25,00)
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