Katalogdaten

LastDodo-Nummer
566397
Kategorie
Brettspiele
Titel
Senator Bankspel
Algemeine Name des Spiels
Hersteller / Herausgeber
Spiel Art
Reihe
Nummer in der Reihe
Jahr
1960
Spieler Anzahl
2-6
Autor / Designer
Abmessungen
34,5 x 26,5 x 2,5 cm
Sonderangaben

1960 brachte die Firma Mignot en de Block NV, ein Zigarrenhersteller aus Eindhoven, das Senator Bankspiel auf den Markt. Senator ist eine Zigarrenmarke. Das Spiel war in Tabakwarengeschäften erhältlich. Neben einem Spielbrett und fünf Spielfiguren enthielt es einen Würfel, 22 Besitzurkunden, die Spielregeln (im Deckel), vier Umrechnungstabellen, einen Satz Spielgeld und vier Sätze Notfallgeld. Zusammen mit einem „Bankier“ konnten zwei bis sechs Personen spielen. Das Notfallgeld konnte durch echte Banknoten ersetzt werden, von denen eine als Garantie in jeder Schachtel Senator-Zigarren enthalten war. Das Spielbrett hatte 29 Felder, die elf Ländern zugeordnet waren. Nur die in der Umrechnungstabelle aufgeführten Banknoten waren im Spiel enthalten. Die Banknoten Jugoslawiens (Nr. 28), Griechenlands (Nr. 22, 23 und 24), der Niederlande (Nr. 2,5) (Nr. 29) und der Schweiz (Nr. 1000) (Nr. 49) sind nicht im Spiel enthalten und stehen daher nicht als Notfallbanknoten zur Verfügung. Spielablauf: Durch Würfeln zieht man über die Felder. Auf einem Feld kann die entsprechende Eigentumsurkunde erworben werden. Landet man auf der Eigentumsurkunde eines Gegners, muss man Miete zahlen. Die Zahlung erfolgt mit Banknoten des Landes, zu dem das Feld gehört, oder mit einer anderen Währung, deren Wert mithilfe der Umrechnungstabelle ermittelt werden kann. Sobald das Geld aufgebraucht ist, scheidet der Spieler aus. Gewonnen hat der Spieler mit dem längsten Geldvorrat. Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Spiels schritt die niederländische Zentralbank ein. Das Spiel wurde aufgrund von Urheberrechtsproblemen bezüglich der Abbildungen niederländischer Banknoten verboten. Mignot druckte jedoch noch einige Zeit das Wort „Garantie“ auf die Vorderseite der ausländischen Banknoten. Die Rückseiten dieser Banknoten enthielten auch eine Anleitung für das Spiel „Senator Patience“. Insgesamt werden fünf verschiedene Varianten erwähnt. Mignot verkaufte das Spiel nur drei Monate lang. In dieser Zeit wurden jedoch bereits viele Banknoten in die Zigarrenkisten gelegt. Zur Verkaufsförderung des Spiels gab es ein Poster mit allen Banknoten in Originalgröße und eine kleine Schale für den Spielstand, die einige der Banknoten abbildete. Insgesamt lassen sich sechs Serien unterscheiden. Eine siebte Variante mit leerer Rückseite ist keine offizielle Serie, sondern besteht aus Banknoten, die vom Poster ausgeschnitten wurden. Hintergrundinformationen von Henderik Siepel. Eine detaillierte Übersicht der verschiedenen Banknoten und Serien finden Sie unter: https://siepel-exonumia.nl/imitatiegeld/ Das abgebildete Exemplar hat kein Spielbrett, keine Eigentumsurkunden und keine Spielfiguren. Der angegebene Katalogpreis ist ein Richtpreis und gilt für ein vollständiges Exemplar mit den vier Standardsätzen Notfallbanknoten (4 x 43) und einem Satz unnummerierter Banknoten (43). Wenn auch nummerierte Banknoten aus den Zigarrenkisten mit einbezogen werden, kann vermutlich ein Richtpreis von 1,50 € pro Stück angesetzt werden.

Dieser Text wurde automatisch übersetzt aus Niederländisch

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