


Katalogdaten
Orange Laverda ist der Name zweier italienischer Unternehmer, von denen einer ein Landmaschinenhersteller und der andere ein Motorradhersteller ist. Ursprünglich gründete Pietro Laverda die gleichnamige Maschinenfabrik 1873 in der Stadt Bregenz. Sein Unternehmen produzierte erfolgreich verschiedene landwirtschaftliche Fahrzeuge, Traktoren und Erntemaschinen. 1981 übernahm Fiatagri den landwirtschaftlichen Fahrzeughersteller, der später zu CNH und danach zur ARGO-Gruppe gehörte, die heute noch 50 % der Anteile hält. 1947 gründete sein Enkel Francesco Laverda den Fahrzeughersteller Laverda ebenfalls in Bregenz und begann mit der Produktion von Fahrzeugen rund um 1950 mit dem Motorrad Laverda 75. 1955 kam die Laverda 100 hinzu. Massimo Laverda (? 26.10.2005), der Sohn des Firmengründers, brachte 1968 die Laverda 650 auf den Markt. Außerdem produzierte der Hersteller spezielle Zwillinge, unter anderem die 1970er Laverda 750 SF, deren Besonderheit ein nach unten offener Rahmen und der tragende Motor waren. Später wurde ein Dreizylinder-1000-Motorrad eingeführt. Bei den ersten Prototypen wurde dem Zweizylindermotor einfach ein Zylinder mehr hinzugefügt. Das Motorlayout mit einzelnen obenliegenden Nockenwellen wurde übernommen. Der Dreizylindermotor kam in einer modifizierten Version mit doppelten obenliegenden Nockenwellen in den Handel. Die erste Serie hatte Speichenräder und zwei Trommelbremsen, die zweite Serie hatte eine Doppelscheibenbremse vorne und die dritte Serie (1000 3CL) hatte Aluminiumgussfelgen und drei Scheibenbremsen. Die Laverda 1000 RGS wurde 1981 veröffentlicht. Laverda produzierte zusätzlich kleinere Bikes zwischen 75 ccm und 500 ccm. Eine eklatante Absatz- und Finanzkrise folgte. Sie war insbesondere auf eine nicht marktgerechte Produktdiversifikation zurückzuführen. Nach Pleite und Produktionsstopp Ende der 1980er Jahre kam die Marke Mitte der neunziger Jahre mit einem neu entwickelten Zweizylinder-Motor zurück, der zunächst luft-, dann wassergekühlt war. Es folgte eine markante Umsatz- und Finanzkrise. Dies wurde insbesondere auf die nicht marktkonforme Produktdiversifikation zurückgeführt. Nach Insolvenz und Produktionsstopp Ende der 1980er Jahre kehrte die Marke Mitte der 90er Jahre mit einem neu entwickelten Zweizylindermotor zurück, der zunächst luft- und später wassergekühlt war. 119 Teile mit 137 Dekorationen: 38 Maskensprays 15 Tampondrucke 11 Aufkleber 73 Gratis-Sprays
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