

Katalogdaten
Hochglanzpapier, (viele) Farbfotos Jacques-Yves Cousteau (Saint-André-de-Cubzac, 11. Juni 1910 - Paris, 25. Juni 1997) war ein französischer Marineoffizier, Entdecker und Forscher, der das Meer und all seine Lebensformen untersuchte. In Frankreich war er als Kommandant Cousteau ("Commander Cousteau") bekannt, außerhalb Frankreichs als Jacques Cousteau oder Captain Cousteau. Er wurde mit französischen Ehrungen wie dem Commandeur de l'ordre national de la Légion d'honneur und dem Grand-Croix des l'ordre national du Mérite geehrt. Biografie: Jahre vor 1940: Er wurde an der École Navale (Seefahrtsakademie) in Brest aufgenommen und wurde Offizier der französischen Marine, was ihm die Möglichkeit gab, Unterwasserexperimente durchzuführen. 1936 testete er eine Unterwasserbrille, möglicherweise der Vorfahr moderner Tauchmasken. Cousteau heiratete 1937 Simone Melchior. Sie hatten zwei Söhne, Jean-Michel Cousteau (1938) und Philippe Cousteau (1940 - 1979), die später auch an den Calypso-Expeditionen beteiligt waren. Zweiter Weltkrieg: Im Zweiten Weltkrieg kritisierte er die Besatzer. In seinem Buch Le Monde du Silence erzählt er, dass die deutschen Besatzer im Marinestützpunkt von Toulon ihn und seine Angestellten 1942 ungestört in seiner Arbeit zurückließen. Anscheinend waren sie beeindruckt von seiner Mission: dem Auftrag des Internationalen Komitees für die Erforschung des Mittelmeers, während dieser Zeit entwickelte er zusammen mit Emile Gagnan (fertig 1943) heimlich Tauchausrüstung. Diese "Aqua-Lunge" bestand aus einem Regler, der Hochdruckluft aus einem Tauchzylinder mit dem richtigen (d. H. Umgebungsdruck), abhängig von den Anforderungen des Tauchers, über ein Druckreduzierventil und ein Bedarfsventil lieferte. Zuvor wurden nur Experimente mit Systemen durchgeführt, bei denen eine konstante Luftmenge zugeführt wurde, oder mit geschlossenen Systemen, bei denen der ausgeatmete Sauerstoff erneut eingeatmet wurde (siehe Rebreather). Diese Aqualunge wurde im Geheimen in Six-Fours Bay verwendet. les-Plages, ein französischer Badeort am Mittelmeer. In der Nähe dieses Ortes hängt eine Kupfertafel, die dort nach dem Krieg aufgehängt wurde. In den Jahren nach dem Krieg entwickelte er Techniken zur Beseitigung von Seeminen in französischen Häfen und erkundete Schiffswracks. Er bildete auch eine spezielle Forschungsgruppe (Groupe de Recherches Sous-Marines) in Toulon mit Frédéric Dumas und einigen anderen Marineoffizieren. Expeditionsschiffe: Sein erstes Expeditionsschiff nach dem Zweiten Weltkrieg war die l'Elie Monnier, mit der er ab 1948 mit seinen Freunden Philippe Tailliez und Frédéric Dumas das Mittelmeer bereiste. Diese frühen Expeditionsgeschichten sind im Buch Le Monde du Silence aufgezeichnet. Dieses Schiff war auch die Grundlage für die ersten Aktivitäten der Groupe de Recherches Sous-Marines. 1950 kaufte er sein berühmtes Schiff, die Calypso, mit der er viele Filme und Bücher über die Unterwasserwelt drehte. Einer seiner Filme gewann 1956 den Hauptpreis bei den Filmfestspielen von Cannes. Diese Arbeiten trugen wesentlich zur Popularität der Unterwasserbiologie bei. Projekte: Eine weitere wichtige Initiative von Cousteau war der Bau von Unterwassergehegen oder „Lebensräumen“, den sogenannten Conshelf-Projekten (Continental Shelf). Conshelf 1 war 1962 im Mittelmeer bei Marseille stationiert, Conshelf 2 1963 im Roten Meer vor der Küste des Sudan und Conshelf 3 1965 im Mittelmeer nahe der île du Levant. Conshelf zwei wurde auch in dem preisgekrönten Dokumentarfilm Le Monde sans Soleil zu einem Film. Später war Cousteau auch am Bau eines experimentellen Segelschiffs mit Windkraftanlage, der Alcyone, beteiligt. Cousteau entwickelte 1963 zusammen mit Jean de Wouters eine Unterwasserkamera namens "Calypso-Phot", die später an Nikon lizenziert wurde und somit zu "Nikonos" wurde. Zusammen mit Jean Mollard entwickelte er das "SP-350", ein Zwei-Personen-U-Boot, das eine Tiefe von 350 Metern unter der Wasseroberfläche erreichte. 1965 wurde das Experiment wiederholt und zwei Fahrzeuge erreichten eine Tiefe von 500 Metern. Spätere Karriere und Initiativen: Cousteau wurde zum Direktor des Oceanographic Museum of Monaco ernannt, war Leiter der Arbeitsgruppe für Sättigungstauchen (langer Aufenthalt auf dem Meeresboden, die ersten bemannten Unterwasserkolonien) und ist einer der wenigen Ausländer, die an der American Academy of Sciences zugelassen wurden. Cousteau entwickelte sich in dieser Zeit zu einem aktiven Umweltaktivisten. Er ist unter anderem bekannt für seine Unterstützung eines massiven Protests 1960 in Frankreich gegen das Einbringen radioaktiver Abfälle ins Meer. Eine große Gruppe von Erwachsenen und Kindern schaffte es dann, den Zug mit Müll anzuhalten und ihn zurückkehren zu lassen. 1974 gründete er die Cousteau Society zum Schutz des Meereslebens und wurde 1977 mit Peter Scott und einigen Jahren später mit der American Liberty Medal von Jimmy Carter, dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, mit dem International Environmental Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Staaten von Amerika. Jahre nach 1990: 1. Dezember 1990: Seine erste Frau Simone stirbt an Krebs. Juni 1991: Cousteau heiratet Francine Triplet. Sie hatten bereits eine Tochter Diane Cousteau (1980) und einen Sohn Pierre-Yves Cousteau (1982) aus der Zeit vor ihrer Heirat. 1992: Einladung zur UN-Umweltkonferenz in Rio de Janeiro (Brasilien). Cousteau wird Berater der Vereinten Nationen und der Weltbank. 25. Juni 1997: Cousteau stirbt. Aktuell: Die vielen Filme, die Cousteau über seine Expeditionen in alle Ecken der Welt gedreht hat, werden immer noch regelmäßig im Fernsehen ausgestrahlt und halten die Erinnerung an ihn und den Calypso lebendig.
Dieser Text wurde automatisch übersetzt aus Niederländisch
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