


Katalogdaten
Die „Leningrad“ war Russlands fortschrittlichste und motorisierte 35-mm-Messsucherkamera, die je hergestellt wurde. 1958 wurde mit dieser Kamera die optische Fabrik GOMZ in Leningrad in der ehemaligen Sowjetrepublik während der Weltausstellung in Brüssel mit dem "Grand Prix de Bruxelles" ausgezeichnet. Diesen Preis erhielt das Werk GOMZ, weil es bisher nur sehr einfache und billige Kameras herstellte und mit dieser 'Leningrad' es geschafft hat, eine sehr solide Kamera mit sehr hoher Präzision zu bauen. Das Besondere an dieser sowjetischen Kamera ist, dass sie mit einem Federmotormechanismus zum Transportieren des Films und gleichzeitigem Spannen des Verschlusses (wie bei den berühmten Roboterkameras) ausgestattet ist.Voll aufgezogen können 12 bis 15 Bilder ohne die den Film vorschieben und den Verschluss spannen müssen. Die „Leningrad“ wurde auch in der russischen Raumfahrt eingesetzt. Eigentlich baute die GOMZ-Fabrik die einzigartige „Leningrad“-Kamera für den russischen Profimarkt, aber ein echter Erfolg wurde die Kamera erst, als die Fabrik 1962 ihren Namen in „LOMO“ änderte und auch außerhalb der Sowjetunion exportiert wurde. Von 1960 bis 1964 wurden insgesamt 70.000 Einheiten gebaut, wobei die gängigsten Leningrader Kameras die späteren Modelle mit dem LOMO-Logo und dem in Crylic-Schrift eingravierten Leningrader Markennamen waren. Auf dieser „Leningrad“-Kamera ist jedoch noch der Markenname in lateinischer Schrift eingraviert und trägt das GOMZ-Logo, was sie zu einer frühen „Leningrad“- und auch etwas selteneren Kamera macht.
Dieser Text wurde automatisch übersetzt aus Niederländisch
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