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Neue Ausgabe, vom Autor erweitert und komplett überarbeitet -------------------------------------------------- ---- "Wenn wir Poppers Philosophie als Apfel und Kuhns als Orange betrachten, dann ist Feyerabends Pluralismus ein ganzer Obstkorb." André Klukhuhn Paul Feyerabend (1924-1994) wurde berühmt für seine starke Kritik an "großer" Wissenschaft und "großer" Philosophie. Er zeigte, dass es nicht einen Weg zur Wahrheit gibt, sondern viele Wege; nicht eine Wahrheit oder eine Rationalität, sondern unterschiedliche, konkurrierende Sichtweisen auf die Welt. "Alles ist möglich", sagte er in seinem Hauptwerk Against Method, dessen erste Ausgabe 1975 erschien. Mit diesem Buch hat Feyerabend die moderne Wissenschaftsphilosophie tiefgreifend beeinflusst - seitdem hat sich die Aufmerksamkeit an vielen akademischen Fronten von der Methodik auf die Praxis verlagert. Die einzigen glaubwürdigen Erklärungen für wissenschaftliche Erfolge sind laut Feyerabend historische Erklärungen, und in der Erkenntnistheorie muss der Rationalismus dem Anarchismus weichen. Für diese dritte und letzte Ausgabe von Against Method, die 1993 erschien, schrieb Feyerabend ein neues Vorwort und eine umfangreiche Einführung. Darüber hinaus hat er den Text vollständig überarbeitet und viele Passagen hinzugefügt, die sich mit den jüngsten Debatten über die Wissenschaft befassen. Zum Beispiel besteht er darauf, dass wir weiterhin auf die Stimme des Nicht-Experten hören müssen. Viele Gefahren für die Umwelt wurden zuerst von Menschen identifiziert, die in der Praxis mit ihnen konfrontiert wurden, und nicht von Wissenschaftlern. Feyerabends Kritik an wissenschaftlichen Behauptungen ist so scharf und angemessen wie immer.
Dieser Text wurde automatisch übersetzt aus Niederländisch
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