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Die Leidenschaft von Stine Jensen Stine Jensen bezeichnet sich selbst als professionelle Schnüfflerin. Sie kann es genießen, wenn sie plötzlich eine E-Mail oder SMS sieht, die ihr unerwartete Informationen liefert. Es ist nicht nur ein banaler Seifenhunger, das Agathie-Christie-Gefühl bei der Entlarvung eines Lügners (Ehebruch! Betrug!), sondern noch mehr: eine philosophische Neugier über „die Doppelnatur des Menschen“. In diesem Buch beschreibt Stine Jensen ihre Leidenschaft für Filme über Betrüger wie L'Adversaire (Mann führt ein Doppelleben), Bücher von lügenden Everest-Bergsteigern (über das Erreichen des Gipfels) und pathologische Fälle wie Tara Singh Varma (Pseudologia Fantastica). Diese Leidenschaft hat sie von klein auf – aber warum? Vielleicht, weil sie selbst mit einer scharfen, kantischen Trennlinie zwischen Wahrheit und Lüge erzogen wurde: das ist richtig, das ist falsch. Gleichzeitig ist sie überzeugt, dass diese aufgeräumte Moral der Vielfalt des Lebens nicht gerecht wird. Wie verlockend ist dann das Sprichwort des Dandy-Philosophen Oscar Wilde: "Ein bisschen Aufrichtigkeit ist gefährlich, und vieles davon ist absolut tödlich." In einem Land wie der Türkei zum Beispiel gehören Notlügen zum Leben: Wer dort überleben will, muss lügen können. Ihre Verliebtheit in einen türkischen Friseur hilft Stine Jensen, die Kunst des Schummelns, Vortäuschens, Scherzens und Posierens zu beherrschen. Hat der Profi-Schnüffler manchmal etwas zu verbergen?
Dieser Text wurde automatisch übersetzt aus Niederländisch
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